20 Dinge, die ich in 20 Jahren gelernt habe

Hallo und herzlich Willkommen zu einem neuen Beitrag und das an einem Mittwoch? Ja, das ist kein Versehen. Denn heute ist mein Geburtstag und die Liebe Lisa von LisasBl0g hatte letztes Jahr einen tollen Beitrag an ihrem Tag veröffentlich. 20 Dinge, die sie in 20 Jahren gelernt hat und dieser Beitrag ist mit seitdem nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Deshalb stopfe ich euch heute mit meinen „Weisheiten“ voll. Was ich in meinen 20 Jahren gelernt habe erfahrt Ihr heute.


 

Ich bin ein Mensch, der über alles (wirklich alles) sehr viel nachdenkt und manche Sachen auch zu Tode denkt. Manchmal sollte man die ganzen Gedanken einfach beiseiteschieben. Kein „was wäre, wenn…“ oder „das könnte in die Hose gehen, weil…“. Wenn euch etwas interessiert, Ihr es ausprobieren wollt oder Ihr etwas haben wollt, dann setzt euch dafür ein oder macht es sogar einfach und denkt nicht darüber nach was wohl Person X oder Y davon halten könnte.



Das hört man von so vielen Erwachsenen fast täglich, besonders wenn man kurz vor dem Abschluss steht. Es ist aber wirklich die Wahrheit. Ich finde meine Arbeit toll und es ist ein super Gefühl sein eigenes Geld zu verdienen aber die Schulzeit war die schönste Zeit. Trotzt der Hausaufgaben, der Arbeiten/Klausuren, der Zickereien/allgemein Streitigkeiten in der Klasse war es um einiges entspannter. Man unterschätz dieses „Arbeiten gehen“ ganz schön und besonders das viele Frei was man hatte, kommt nie wieder zurück, außer man studiert Lehramt. Ich möchte an dieser Stelle nicht zu sehr ausschweifen aber alles betrachtet war die Schulzeit eben ruhiger und einfacher.



Die Redensart ist euch bestimmt geläufig und klar soll man die Jugend auch genießen aber setzt eure Zukunft nicht aufs Spiel! Das werdet Ihr im Nachhinein vielleicht bereuen. Das gilt natürlich auch für eure Ausbildungs-, oder Studienzeit. Lernen ist wichtig und irgendwann kommt eine Zeit, da müsst Ihr es nicht mehr aber habt vielleicht einen Abschluss, durch den euch alle Türen offenstehen.



Ich habe oft den Fehler gemacht und mich bei bestimmten Personen anders verhalten und mich eben angepasst. Ich habe mich verstellt. Das ist nicht immer etwas schlechtes aber man sollte sich auch treu bleiben und sich nicht zum Beispiel für den Partner verbiegen. Schließlich sollten Personen, die einem nahestehen doch so akzeptieren wie man ist oder?



Ich bin ein absoluter Familienmensch und meine Familie steht für mich an oberster Stelle. Klar gibt es auch Reibereien aber das ist doch in jeglichen Beziehungen so. Meine Familie hat schon viel für mich getan und deshalb haben sie für mich eine große Priorität und wenn ich es kann, tue ich alles in meiner Machtsehende um zu helfen.


Das Leben kann man mit einer Zugreise vergleichen. Sie ist lang, es gibt viele Haltestellen und nicht jeder bleibt bis zu letzten Haltestelle im Zug. Ein Abschied von einer Person ist nicht immer etwas Schlimmes. Manche Freundschaften oder Beziehungen halten eben nicht für immer aber deshalb war die gemeinsame Zeit nicht immer nur schrecklich und man geht nicht immer im bösen auseinander.  Es gibt halt Dinge, die nicht für immer sein soll und nicht jeder kann bis zum Schluss im Zug bleiben. Manchmal ist es sogar besser, wenn jemand den Zug verlässt und sich die Wege trennen.



Ich bin ein sehr sturer Mensch und kann lange sauer sein. Dadurch fiel oder fällt es mir sogar manchmal noch schwer zu verzeihen und zu vergeben aber das muss man können. Nicht in jeder Lage aber es sollte möglich sein. Sind wir auch mal ehrlich, es macht ein auf Dauer auch unglücklich, wenn man die ganze Zeit auf jemanden sauer ist. Das man was auch immer passiert ist oder gesagt wurde vergisst, funktioniert nicht so einfach aber man kann lernen. Und das kann sehr hilfreich für das eigene Glück sein.
 

Ich war zwar schon immer etwas pessimistisch aber habe trotzdem versucht in jedem Menschen das Beste zusehen und habe auch schnell Personen vertraut. Etwas das ich im Nachhinein an vielen Stelle bereute und gemerkt habe oder besser gesagt feststellen musste, dass Menschen dies auch scharmlos ausnutzen. Der Mensch ist in vielen Sachen halt ein Egoist. True story und deshalb gebe ich mir große Mühe Menschen nicht direkt mein Herz auszuschütten und taste mich langsam ran.


Ob für eine bestimmte Person, für ein Ziel oder für dich selbst. Manchmal muss man die Stirn bieten und sich für Dinge einsetzen.


Ich war früher oft in Sachen Ordnung ziemlich faul, was ich mir im hier und jetzt gar nicht mehr vorstellen kann. Ordnung kann einem einiges erleichtern und sogar Freude bringen. Wer will denn schon Stunden nach dem Ladekabel oder Hausschlüssel suchen. Einfach mal aufräumen und fertig.


Als Kind war der Geburtstag doch etwas Wunderschönes oder? Man hatte die volle Aufmerksamkeit und bekam Geschenke. Natürlich freue ich mich auch heute noch auf meinen Geburtstag aber noch mehr freue ich mich darauf andere glücklich zu machen.


Ich bin so ein richtiger Ja-Sager in mancher Hinsicht. Nein zu sagen ist aber nicht schlimm und bringt den Fragestellende auch nicht um. Man kann halt nicht immer helfen.


Das haben wir doch als Kind doch alle schon gemacht oder? Bringt nur leider nichts, also lasst es lieber.


Auch etwas, wofür ich lange gebracht habe, um es zu lernen. Der eine denkt sich jetzt vielleicht: „Ist die blöd!“ aber für mich war das sehr schwer und es fällt mir auch jetzt noch manchmal schwer. Aber Fehler sind da um gemacht zu werden.


Also lebt es wie Ihr es euch vorstellt und nicht wie sich das jemand anderes für euch vorstellt. Ihr müsst damit auskommen und niemand anderes.


Jeden Tag aufstehen zu müssen und zu hoffen, dass es vorbei geht, ist schrecklich und ich habe selbst schon die Erfahrung gemacht. Wenn Ihr dafür drei Ausbildungen anfangen müsst, dann macht es aber findet euren Job der Träume. Das erleichtert das ganze Leben.


So unerreichbar sie auch scheinen, gebt sie nicht auf. Der Mensch braucht Träume und diese können auch in Erfüllung gehen.


Ein Lächeln kann vieles verändern. Achtet auf eure Mitmenschen und schenkt ihnen einfach mal ein Lächeln oder eine Umarmung.


Du möchtest Netflix? Dann hol es dir und lass dir nicht dazwischenreden, dass andere es als Geldverschwendung sehen. Netflix und Geldverschwendung in einem Satz passt aber auch wirklich nicht.


Lebe, Liebe und Lache. Sei einfach glücklich und liebe dein Leben. Traurig ist man oft genug.
 
Ja ich weiß. Das war jetzt ganz schön viel Input aber in 20 Jahren lernt man schon einiges, auch wenn man noch das halbe Leben vor sich hat. Damit soll es aber auch heute genug sein und ich wünsche euch einen wunderschönen Mittwoch.

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1 Kommentar

  1. Hey!
    Ein richtig toller Beitrag 🙂
    ich finde es schön, wenn man mal in sich geht und überlegt, was man bisher schon alles erreicht und gelernt hat. Manchmal ist das viel mehr, als man zunächst glaubt.
    Für mich ist es besonders wichtig, mir nicht von anderen reinreden zu lassen. Irgendwie denken Menschen ständig, dass sie zu allen Sachen ihren Senf abgeben müssen, egal ob es die Kleidung der anderen betrifft, der Konsum, die Finanzen, das Essen usw usw. Es ist ein Trauerspiel. Soll doch jeder machen wie er will, wenn er erwachsen ist. Ich schade doch niemandem damit, wenn ich Geld ausgebe. Oder bunte Kleidung trage.

    Liebe Grüße,
    Nicci

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