ChaosRudel

8 Dinge die ein Welpe verändert

In unserer Familie gibt es zuwachst, nicht direkt bei uns aber bei nahen Verwandten. Ein neuer kleiner Welpe gehört nun zur Familie und da habe ich mal an die Welpenzeit von Sunny und Amy zurückgedacht. Was hat sich damals eigentlich verändert, besonders bei Sunnys Einzug. Mein erst Hund, wie hat sich unser Leben damals verändert? Ich habe mal ein paar Dinge zusammengefasst, die sich verändert haben oder hinzugekommen sind.

1. Ich war schon immer gerne draußen aber durch einen Hund ist man gezwungen, jeden Tag rauszugehen, sofern man nicht einen Hofhund hat. Da unsere Chaoten bei uns im Haus sind, müssen wir natürlich mit ihnen Gassi gehen und jetzt kommt die pure Wahrheit. Manchmal hat man darauf einfach keine Lust aber man ist gezwungen und am Ende ist man glücklich darüber. Auch bei schlechtem Wetter ist ein Spaziergang etwas Schönes und die Zeit mit den Vierbeinern noch viel schöner, die Natur hat immer etwas herrliches.

2. Es gibt jetzt nicht nur vier Spalten in unserem Familienkalender, es gibt seit Sunnys Einzug fünf. Meine Eltern haben zwei, mein Freund und ich und die Hunde teilen sich eine Spalte. Die Hunde haben immerhin so viele Termine, die kann man sich nicht mehr ohne Kalender merken. Das war natürlich Sarkasmus, hin und wieder gab es Zeiten, da hatten die beiden wirklich viele „Termine“ aber die überwiegende Zeit ist diese Spalte am leersten. Außerdem gehören sie zur Familie und es würde sich irgendwie falsch anfühlen, wenn sie keine Spalte hätten.

3. Ja Ihr lest richtig, wir haben eine „Hundegarderobe“. Es gibt eine an der die Hundesachen sind und eine an der unsere Sachen für die Hunderunde sind, wie Jacken und Co.

2009 – Amy Welpe

4. In fast jedem Raum gibt es irgendwo Leckerlies. Es kann ja mal sein, dass der Hund etwas Tolles macht oder er den Hundeblick draufhat. Dann braucht man die in unmittelbarer Nähe. Diese Leckerli in jedem Raum Gesichte ist mir erst bewusst geworden, als ich unser Schlafzimmer aufgeräumt habe und dabei eine Dose mit Leckerlis gefunden habe. Ich wusste schon gar nicht mehr, dass ich im Schlafzimmer noch Leckerlis habe.

5. Jeder, der schonmal einen Hundepups gerochen hat, weiß, dass sie ihren Namen nicht umsonst tragen. Auch als Hundebesitzer wird man sich nie vollständig daran gewöhnen aber es trifft einen bei weitem nicht so hart wie die nicht-Hundebesitzer. Ehrlich gesagt, gibt es Pupse, die rieche ich schon gar nicht mehr, während die anderen neben mir förmlich sterben.

6. Da der liebste Vierbeiner Gassi muss, ist man nicht nur gezwungen rauszugehen. Man muss auch mehr Zeit mitbringen, dass heißt dann vielleicht früher aufstehen oder länger wach bleiben. Der Hund passt sich zwar an den Rhythmus seines Herrchens an aber eine Runde in fünf Minute wird wohl keiner Hunderasse gerecht.

2009 – Amy (Welpe) und Sunny ( zwei Jahre)

7. Diesen Satz kennen Freunde und Familie nur zu gut. „Wir müssen jetzt langsam nach Hause, damit die Vierbeiner nicht zu lange alleine sind.“, wir alle drei, ich glaube auch mein Freund (dann vier), lassen unsere beiden BC (Bordercollie) nicht so gerne lange alleine. Zum mindestens nicht am Wochenende, weil wir unter der Woche alle arbeiten sind und dann möchten wir nicht, dass sie am Wochenende auch noch so lange alleine sein müssen. Natürlich gibt es Tage, an den es sich nicht vermeiden lässt aber wir versuchen es eben, so gut wie es geht.

8. Mittlerweile gehört es zum festen Alltag kurz stehen zu bleiben und zu gucken, wie der Vierbeiner sein Geschäft erledigt. Immerhin muss man ja wissen, ob etwas ist oder nicht. Früher hätte ich niemals gedacht, dass ich mich irgendwann in so einer Situation befinden würde aber nun ist es vollkommen normal.

Ich hoffe, Ihr nehmt diesen Beitrag nicht zu ernst. Für manch einen verändert sich vielleicht nicht so viel und natürlich ist es für mich kein Zwang, mit meinen Hunden rauszugehen. Manchmal wenn man bei strömenden Regen raus muss, ist es schon lästig sich anzuziehen, die Hunde fertig zu machen und dann durch den Regen zu laufen. Am Ende ist aber selbst ein Spaziergang durch den strömenden Regen mit den Chaoten schön. Also versteht mich bitte nicht falsch.

Das sind die Dinge, die mir eingefallen sind, die sich seit dem Einzug unserer Hunde verändert haben. Was hat sich bei euch verändert?

 

Ein Kommentar

  • Isabella

    Sehr schön geschrieben … und vieles ist so nachvollziehbar 🙂 Ich musste aber bei einigen Dingen auch sehr schmunzeln – auch wenn bei uns gerade vor vier Monaten wieder ein Welpe eingezogen ist … geändert hat sich nicht so sehr viel. Deine Punkte 2 und 3 gibt es bei uns so nicht. Unsere Hunde sind Teil unseres Lebens – sie haben keine besonderen Termine und ich keine besondere Garderobe für Hundespaziergänge. Nur einen extra Korb in der Garderobe für Halsbänder, Geschirre und Leinen – den haben wir auch 😉
    Nur die Teppiche und die Schaffelle sind in den Schrank gewandert – alles andere ist bei uns hundeerprobt.
    Ich denke aber auch, es macht schon einen Unterschied, ob der erste oder zweite Welpe einzieht … oder ob nach 27 Jahren mit Hunden einfach wieder ein Welpe einzieht.

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Cara und Shadow

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