American Horror Story Staffel 7 (Rezension)

Das ich ein Horror Fan bin, dürften die meisten wissen. Das ich auch eine Schwäche für American Horror Story habe, erfahrt Ihr jetzt. Ich habe via Sky die siebte Staffel von dieser sonst so grandiosen Serie gesehen und das sonst ist mit absicht in diesem Satz. Die siebte und neuste Staffel konnte mich nicht wirklich überzeugen, warum? Lest selbt.

Ally und Ivy Mayfair-Richards sind ein verheiratetes Paar mit einem gemeinsamen Sohn namens Oz und leben in der fiktiven Stadt Brookfield Heights, Michigan. Ally leidet an mehreren Phobien, eingeschlossen Coulrophobie, Hämatophobie und Trypophobie, welche sich nachdem Donald Trump die US-Wahlen gewinnt, nur noch verschlimmern. Sie spricht oft mit ihrem Psychiater Dr. Rudy Vincent, wessen zerstrittener und manipulativer Bruder, Kai Anderson, einen Kult aus Menschen, die unzufrieden mit dem politischen Klima sind, formt. Kai nutzt die Angst, die die Gemeinschaft durch sein brutales Vorgehen hat aus, speziell von Ally und ihrer Familie, um seine Kampagne zu stärken und einen Platz im Stadtrat zu bekommen damit er somit noch höher aufsteigen kann. Ally hingegen wird alles tun was nötig ist, um sich und ihre Familie zu beschützen.

Quelle: wikia.com

In der Hauptrolle sind wieder Even Peters, der die Rolle des Kai Anderson übernimmt und Sarah Paulson, die eine lesbische Ehefrau namens Ally Mayfair-Richards spielt. Diese Zwei sind die Hauptprotagonisten, es gibt zwar noch andere, die wichtig sind und die man nicht unterschätzen sollte aber die beiden begleiten wir den größten Teil durch diese Horrorserie. Ich fand die schauspielerische Leistung von Even Peters wieder einmal mehr als gut, er hat die Rolle des Kai Anderson so gut verkörpert, dass man an der ein oder anderen Stelle hätte denken können, dass es nicht nur geschauspielert ist. Ich bin aber sowieso ein Fan von ihm. Meine Lieblinge waren jedoch zwei andere Männer. Die Frauen hatten es mir bis auf den Style von Winter Anderson irgendwie nicht angetan. Ich freute mich aber wie ein Honigkuchen Pferd Colton Haynes als Detektive Samuels zu sehen. Warum verrate ich euch gleich, der Zweite, der es mir angetan hatte, war Dr. Rudy Vincent.  Ich wusste zwar von Anfang an, dass er nicht ganz Koscher ist aber er war mir wiederum auch sympathisch. Irgendwie komisch oder?

Wie bereits erwähnt, mochte ich besonders den Detektive Samuels, der von Colton Haynes gespielt wird und dieser war einer meiner Lieblingscharaktere bei Teen Wolf. Dort hat er nämlich Jackson Whittemore gespielt und schon witzig, welche Ähnlichkeit die beiden Charaktere haben. Ich verrate euch natürlich nicht, welche Ähnlichkeit das ist, weil es euch in beiden Serien spoilern würde und das wollen wir ja nicht. Even Peters und Sarah Paulson dürftet Ihr bereits aus den anderen Staffel American Horror Story kennen. Ansonsten könntet Ihr sie auch in Die Verlegerin oder ihn zwei X-Men Teilen gesehen haben. Die Schauspielerin von Winter Anderson Billie Lourd könntet Ihr in Scream Queens gesehen haben, die Serie muss ich unbedingt noch weiter gucken. Colton Haynes könntet Ihr auch in Scream Queens gesehen haben.

Es ist das Markenzeichen von AHS geblieben, dass man auch diese Staffel unabhängig von den anderen schauen kann. Was mir persönlich zu gute kam, weil ich bis jetzt nur die Staffeln eins bis drei und nur Teilweise vier gesehen habe. Da ich zum Zeitpunkt, als Sky die siebte Staffel ausgestrahlt hat, noch keine Netflix Account hatte, dachte ich mir: „Scheiß drauf, jetzt schaust du eben die siebte Staffel!“. Bis dato habe ich, brav wie ich bin, die Serie immer in der Reihenfolge geschaut, weil ich es einfach wollte und irgendwie fand ich den Gedanken immer komisch, die siebte vor der vierten Staffel zu schauen, weil es im Normalfall ja nicht Ratsam ist. Jedenfalls wenn man durchsehen möchte aber bei AHS ist das möglich und ich habe meinen inneren Schweinehund überwunden der mich abhalten wollte und die Staffel geschaut. Ehrlich gesagt wäre es aber im Nachhinein nicht schlimm gewesen, wenn mein innerer Schweinehund gewonnen hätte. Bis jetzt ist das deutlich die schwächste Staffel. Nach der Wahl nutzt Kai Anderson die Angst der Menschen, um an Macht zu gelangen. Er möchte nämlich irgendwann die Weltherrschaft und wird deshalb aktiv in der Politik. Keine Sorge allzu politisch wird es nicht. Kai hat andere Methoden um die Bürger von sich zu überzeugen. Methoden die man eigentlich nicht für so normal hält aber Kai ist auch nicht ganz so normal. Eigentlich keine Schlechte Idee aber an der guten Umsetzung hat es gemangelt. In den anderen Staffeln wuchs der Horror mit jeder Folge und damit auch der Gruselfaktor. Anscheinend wollte Ryan Murphy mal etwas anderes ausprobieren und uns Angst mit Jump-Scares einjagen. Das ging aber gewaltig in die Hose und wirkte dadurch an der ein oder anderen Stelle billig produziert und nicht im Geringsten gruselig. Das AHS seinen Darstellern Hin und Wieder mehrere Rollen gibt, kennen wir auch schon aber zum Ende der siebten Staffel hatte ich manchmal das Gefühl, nur noch Even Peters in Rollen zusehen. Ich mag ihn zwar aber die ein oder andere Rolle hätte auch ein anderer Schauspieler übernehmen können.

Bis lang wirklich die schlechteste Staffel, ich werde mir jetzt erstmal eine Pause von AHS gönnen. Diese Staffel hat mich schon ziemlich enttäuscht und dann irgendwann mal die vierte und die andere Staffel angucken. Ich hoffe diese sind deutlich besser, diese Staffel erhält von mir nur 2,5 von 5 Ankern, Schade eigentlich, von Ryan Murphy ist man einfach besseres gewöhnt.

 

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