American Gods Staffel 1 (Rezension)

Man sollte Niemals nie sagen!

Die Serie American Gods basiert auf dem Buch „American Gods“ von Neil Gaiman und galt genau wie „Der Herr der Ringe“ von John R. R. Tolkien Jahrelang als unverfilmbar. Peter Jackson bewies uns schon vor Jahren, dass das Unmögliche zu schaffen ist und genau das zeigen uns jetzt wieder Bryan Fuller und Michael Green. Man sollte eben niemals nie sagen!

 

Inhalt

Der Hauptakteur Shadow Moon wird kurz vor seinem eigentlichen Entlassungstermin aus dem Gefängnis, wegen eines schlimmen Vorfalles, entlassen. Auf seiner Heimreise begegnet er einen mysteriösen älteren Herrn, der sich selbst Mr. Wednesday nennt. Komischer Name oder? Dieser angebliche Mr. Wednesday bietet Shadow Moon einen Job an und nach einer vorübergehenden Ablehnung nimmt dieser das Angebot dann doch an. Ab diesem Zeitpunkt begleiten wir die beiden auf einer sehr komischen Reise, mit noch komischeren Charakteren, die anfangs manchmal sehr komisch erscheinen. Dies sind jedoch Götter. Doch der liebe Shadow ahnt am Anfang nichts, bis er irgendwann merkt, wo er überhaupt drin steckt.

Schauspieler-Charaktere

Den Hauptakteur Shadow Moon (Ricky Whittle) schließt man sofort ins Herz, man kann gar nicht anders. Mit Mr. Wednesday (Ian McShane) hatte ich allerdings ein paar Start Schwierigkeiten, wohingegen mein Freund diesen von Anfang an super fand. Mein absoluter Liebling ist Mad Sweeney (Pablo Schreiber), welchen man auch sehr schnell kennenlernt.

Ich finde die Wahl der Schauspieler sehr gut, alle passen sehr gut zu ihrer Rollen und bringen diese auch gut rüber. Wenn ich allerdings gar nicht mag, ist Laura Moon (Emily Browning) was nicht an der Schauspielerin liegt, auch diese macht ihre Arbeit sehr gut. Ich mag einfach die Art von Laura Moon einfach überhaupt nicht und hoffe sie macht es nicht mehr allzu lange. (;

Wer die Serie bereits gesehen haben sollte, kann >hier< mehr über die alten und Neuen Götter erfahren. Wer sie allerdings noch nicht gesehen hat, sollte lieber selber darüber grübeln, wer welcher Gott sein könnte. Bei den meisten erkennt man es sehr schnell aber es macht einfach Spaß zu überlegen. Mir hat es zum mindestens Spaß gemacht und ich wusste vorher auch nichts.

Woher Ihr so manche kennen könntet?

Den Hauptakteur Shadow Moon also Ricky Whittle dürften die The 100 Fans unter euch kennen. Ich wusste von Anfang an, dass ich dieses Gesicht irgendwoher kannte und habe natürlich sofort Mr. Google gefragt. In The 100 hat er sogar einen meiner Lieblingscharaktere gespielt und zwar Lincoln. Die Frau von Shadow Moon alias Emily Browning hatte bereits die Hauptrolle in der Fluch der 2 Schwestern, welchen ich persönlich nicht so gut fand und die Hauptrolle in Sucker Punch. Sie hatte auch schon eine Hauptrollen neben Kit Harrington, als sie in Pompei Cassia gespielt hatte und in Legend hatte sie auch eine größere Rolle, dort hat sie die Frances Shea gespielt. Emily Browning hat Schauspielerisch einiges drauf, in der Serie mag ich sie trotzdem nicht. Ian McShane, der den mysteriösen Mr. Wednesday spielt, kann man unter anderem aus dem vierten Teil von Pirates of the Caribbean kennen, dort verkörpert er Blackbeard. Allgemein ist die Filmografie von Ian McShane sehr lang und würde zu lange dauern aufzuzählen. Er hat auch in Filmen wie Death Race, die Säulen der Erde, Hercules und sogar in Game of Thrones konnte man ihn sehen. Der Schauspieler von Czernobog Peter Stormare hat auch eine lange Liste. Unter anderem hat im zweiten Teil von Jurassic Park mitgewirkt, bei Armageddon, Hitler Aufstieg des Bösen, Bad Boys 2. Eine Hauptrolle hatte er dann bei Boot Camp, ein Film den ich sehr gelungen finde. Sonst hat auch er in zu vielen Filmen mitgespielt, um diese hier alle erwähnen zu können. Allgemein herrscht bei American Gods eine bunte Mischung aus bekannten und unbekannten Schauspielern und deshalb ist diese Liste „Woher Ihr manche so kennen könntet“ auch schon so lang geworden. Sollte jemand aber ein großes Interesse an solchen Informationen haben, fragt einfach mich oder Mr. Google.

Besonderheiten

Auf jeden Fall die Darstellung der Götter, auf was für Ideen die Produzenten an manchen Stellen einfach kamen. Welche Idee fandet Ihr besonders gut oder welche Umsetzung hat euch gar nicht gefallen? Das würde mich wirklich mal interessieren.

Allgemein ist die Serie eigentlich etwas besonders, nicht nur das der Roman, auf dem diese Serie basiert als unverfilmbar galt, sondern so etwas gab es im Serien-Universum einfach noch nicht.

Meinung

Nach anfänglichen Start Schwierigkeiten konnte mich die Serie dann doch überzeugen. Wer der Serie eine Chance geben möchte, sollte sie bis zum Ende schauen, am Anfang dachte ich auch: „Und die soll so gut sein, dass alle Welt darüber redet?“ Ja! Das ist American Gods wirklich, man muss der Serie nur etwas Zeit geben, sich in ihren Bann ziehen zu lassen.

Besonders gefallen hat mir auch der Synchronsprecher von Mr. Nancy alias Orlando Jones. Florian Halm, der auch schon der Synchronsprecher von Collin Farrell war, passt einfach perfekt. Mr. Nancy erzählt nämlich sehr viele Geschichten und die Stimme von Halm ist eine perfekte Erzähler Stimme.

Fazit

Die erste Staffel von American Gods erzählt von mir 5 von 5 Ankern. Obwohl die zweite Staffel laut Gerüchten frühestens in einem Jahr startet, was schon sehr gemein für die Fangemeinde ist.

 

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