Babylon Berlin Staffel 1 (Rezension) |NYW

Deutschland versucht mit den amerikanischen Serien Produktionen mitzuhalten und lässt Babylon Berlin auf Sky seine Primäre feiern. Schafft es die deutsche Produktion aber auch wirklich Schrittzuhalten oder haben wir wieder einmal mehr den Beweis geliefert, dass die Amerikaner es besser können?

Dreh und Wendepunkt der Serie ist Gereon Rath, der aus Köln nach Berlin kommt, um einen obszönen Film aufzuspüren. Babylon Berlin erzählt aber nicht nur die Geschichte des kölner Polizeikommissars. Wir begleiten aber nicht nur Gereon auf dem Weg durch diese Serie, wir lernen auch noch ein paar andere Charaktere sehr gut kennen. Es passierte aber noch viel mehr in den Goldenen Zwanzigern.

Wie bereits erwähnt, spielt die Hauptrolle Gereon Rath, sprich der Schauspieler Volker Bruch, der in seiner Rolle wirklich glänzt. Nicht nur die Atmosphäre der Serie stimmt, auch der Cast hätte nicht besser sein können. Auch die weiteren Rollen sind sehr gut besetzt. So leistet auch Liv Lisa Fries grandiose Arbeit als Charlotte Ritter und man könnte fast denken, sie hat selbst in den Zwanzigern gelebt.  Selten war ich so glücklich mit einem Cast wie bei Babylon Berlin. Der Einzige Charakter, den ich nicht leiden kann, ist Swetlana Sorokina. Das liegt aber nicht an der Schauspielerin Severija Janusauskaite, ich mag die Person die sie verkörpert einfach nicht und empfinde diese einfach als sehr unsympathisch.

Volker Bruch könnte man aus dem zweiten Teil von Fack ju Göhte kennen. Dort übernahm er die Rolle des Hauke Wölki, sprich der andere Lehrer, wenn ich mich recht entsinne.  Da ich ehrlich gesagt kaum deutsche Produktion gucke, ist für mich der Rest des Cast unbekannt. Gut ich gucke Filme mit Mathias Schweighöfer und Co aber nicht Alarm für Cobra 11 und sowas. Bei Alarm für Cobra 11 haben übrigens einige mitgewirkt.

Ein zunächst wirres Spinnennest entknotet sich mit jeder Folge immer ein bisschen mehr. Anfangs war ich doch oft sehr verwirrt oder mir kam der Gedanke: „Ach die kennen sich?“. Mit jeder Folge Babylon Berlin erfährt man ein klein wenig mehr aber das nimmt ganz und gar nicht die Spannung. Dafür kommen wieder andere Sachen ans Tageslicht und man wird erneut geschockt. Zu beginn der Serie dachte ich noch, in acht Folgen kann ja nicht wirklich viel passieren, man lernt vielleicht die Charaktere kennen und wird in die Geschichte reingeleitet. Da lag ich aber mächtig falsch. Jap, man lernt die Charaktere kennen aber es passiert so viel Schlag auf Schlag, dass man manchmal gar nicht hinterher kam.

Ihr merkt, ich habe euch nicht so viel verraten aber ich möchte euch auch nicht Spoilern. Bis jetzt habe ich noch keine so gute deutsche Serie gesehen, die wirklich mit amerikanischen Produktionen mithalten kann. Babylon Berlin ist eine Serie, die man wirklich nicht unterschätzen sollte. Lasst euch auch bitte nicht vom schlechten Intro abschrecken, ich weiß nicht, was sie sich dabei gedacht haben aber anscheinend nicht viel. Der Rest der Serie ist super und verdient sich 5 von 5 Ankern.

 

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