Buch VS. Film – Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen Sie (Gastbeitrag)

Hey Leute,

Lisa-Marie hat mich gefragt, ob ich einen Beitrag für ihren Blog schreiben würde und da habe ich natürlich sofort zugesagt. Dies ist mein erster Gastbeitrag und ich freue mich, dass er auf diesem tollen Blog zu sehen sein wird.

Ich denke für den Anfang stelle ich mich erstmal vor. Ich bin Pascale, 19 Jahre alt und ich blogge auf meinem Blog heart.beat.life über Bücher, Lifestyle und auch ein wenig über Reisen.

So und jetzt zum eigentlichen Thema. Da dieser Blog so vielfältig ist, fiel es mir nicht leicht mich auf ein Thema festzulegen, weshalb ich mich dazu entschied einfach zwei Themen zu kombinieren. Nämlich Bücher und Filme und deshalb gibt es heute ein Battle:

Buch VS. Film: Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie

Klappentext:

„Was wäre, wenn heute dein letzter Tag wäre? Was würdest du tun? Wen würdest du küssen? Und wie weit würdest du gehen, um dein Leben zu retten? Samantha Kingston ist hübsch, beliebt, hat drei enge Freundinnen und den perfekten Freund. Der 12. Februar sollte eigentlich ein Tag werden wie jeder andere in ihrem Leben: mit ihren Freundinnen zur Schule fahren, die sechste Stunde schwänzen, zu Kents Party gehen. Stattdessen ist es ihr letzter Tag. Sie stirbt nach der Party bei einem Autounfall. Und wacht am Morgen desselben Tages wieder auf. Siebenmal ist sie gezwungen diesen Tag wieder und wieder zu durchleben. Und begreift allmählich, dass es nicht darum geht, ihr Leben zu retten. Zumindest nicht so, wie sie dachte …“

Quelle: www.carlsen.de

Trailer:

Kurzmeinung zum Buch:

Die Protagonistin Samantha, auch genannt Sam kam mir am Anfang sehr unsympathisch vor, dies hat sich aber im Verlauf der Geschichte geändert, da sie sich wandelt und erkennt, wie falsch ihr Denken und Handeln ist. Außerdem hinterfragt sie immer mehr die Dinge und nimmt sie bewusster wahr. Ich fand sehr gut, dass Sam auch noch im späteren Verlauf der Geschichte Fehler macht und Rückschläge einstecken muss, sodass das ganze authentisch wirkt und Sam sich nicht plötzlich in einen ganz neuen Menschen verwandelt, sondern das ganze ein Prozess ist.

Anfangs fiel es mir schwer in das Buch reinzukommen. Ich kann nicht genau sagen, woran das lag, aber ich denke es war auch, weil ich wusste, es wird jetzt mehrere Male derselbe Tag beschrieben und ich hatte Angst davor, dass das langweilig werden würde. Jedoch hat die Autorin die Idee gut umgesetzt und dadurch, dass Sequenzen übersprungen oder auch anders abliefen, wurde jeder neu erlebte Tag etwas anders beschrieben und dadurch nach einigen Seiten die Geschichte wesentlich spannender.
Der Schreibstil ist sehr einfach und nichts Besonderes, wodurch die ganze Erzählweise etwas flach wirkt und der Lesespaß sich leider in Grenzen hält.

Meinung zur Umsetzung im Film:

Zuerst einmal ist zu sagen, dass die Stimmung im Buch wirklich gut auch im Film vermittelt wird. Es wurde sehr viel, das im Buch passiert ist auch im Film verwirklicht. Klar es fehlten auch einige Details, aber das war nicht weiter schlimm. Obwohl ich eigentlich wusste, was passieren wird, gab es doch einige Schreckmomente. Die Kulissen, wie die Schule oder auch das Haus, in der die Party stattfindet, fand ich sehr authentisch und schön gestaltet. Es gab außerdem einige tolle Schnittbilder und Szenenübergänge, die mir sehr gut gefallen haben. Dadurch konnte auch der immer wiederkehrende Tag so umgesetzt werden, dass es nicht langweilig wurde. Das fand ich sogar besser gelungen, als im Buch.
Zum Cast muss ich sagen, dass ich toll fand, dass die Freundinnen von Sam so vielfältig besetzt wurden, sodass man sieht, dass sie alle unterschiedlich und individuell sind. Besonders Lindsay wurde meiner Meinung nach sehr passend besetzt. Mit der Besetzung von Sams Sandkastenfreund Kent bin ich allerdings nicht zufrieden. Ich habe ihn mir einfach ganz anders vorgestellt irgendwie. Die Schauspielerin von Sam selbst, sah meiner Meinung nach etwas zu Alt aus, um noch auf die High School zu gehen, aber ansonsten passte es. Sams fester Freund Rob wird von dem Youtuber Kian Lawley gespielt und er passte wirklich gut in die Rolle.
Obwohl der Film kurzweilig war, was vielleicht auch daran lag, dass es wirklich einer der wenigen Filme im Kino ist, der keine Überlänge hat, war er nichts Besonderes. Was mir aber noch sehr gut gefallen hat, war der Soundtrack.

Fazit:

Ich finde die Umsetzung des Buches in den Film ist gut gelungen. Die Handlung war sowohl im Buch als im Film etwas flach, wobei ich sie im Film besser fand. Die Besetzung hat mir größtenteils gut gefallen. Insgesamt ist „Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir Vorbei, sagen sie“ eine schöne Buchverfilmung mit tollem Soundtrack. Es lohnt sich den Film zu schauen, auch wenn man das Buch nicht kennt. Ich wage sogar zu behaupten, dass der Film vielleicht sogar besser ist, wenn man es nicht gelesen hat bzw. nicht mehr alle Details in Erinnerung hat.
Da ich das Buch etwas zäh und den Film ganz schön und kurzweilig fand, hat der Film für mich gewonnen.

Du magst vielleicht auch

2 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.