Rezension

Burning Bridges | Rezension

Hallo Hallo Hallo und herzlich Willkommen zurück zu einem neuen Beitrag. Heute kommt eine Rezension, zu einem der vermutlich meist ersehnten Bücher aus dem letzten Jahr. Ich hatte es mir zwar schon zur Frankfurter Buchmesse gekauft, weil ich eine Signatur wollte aber gelesen habe ich es erst Anfang diesen Jahres und zwar Burning Bridges von Tami Fischer.


Ich stand dem Buch etwas skeptisch gegenüber, weil ich Fischer nicht auf Wattpad verfolgt hatte und ich mir deshalb nicht ganz darüber im Klaren war, ob sie den Vertrag aufgrund ihrer Abonnentenzahl bekommen hat oder, weil die Geschichte wirklich gut ist. Da ich Fischer als YouTuberin aber sehr sympathisch finde und ihr schon lange folge, wollte ich ihrem Buch eine Chance geben und mir selber eine Meinung bilden. Weshalb ich mich entschied, das Buch zu kaufen und mir direkt eine Signatur abzuholen. Jetzt verrate ich dir aber erstmal meine Meinung.


Im Liebesroman »Burning Bridges« von Spiegel-Bestseller-Autorin Tami Fischer trifft die Studentin Ella auf den geheimnisvoll-attraktiven Ches. Was sie nicht weiß: Er lebt im Untergrund, nur dort ist er vor seiner Vergangenheit sicher. Und je näher sie ihm kommt, desto größer wird die Gefahr, in die sie sich begibt … Ein gefühlsintensiver, mitreißender, romantischer Liebesroman, der dich nicht mehr loslassen wird.
Wenn wir aufeinandertreffen, sprühen keine Funken. Wenn wir aufeinandertreffen, gehen wir in Flammen auf.
Sein Name lautete Ches. Das war alles, was ich wusste. Keine Vergangenheit und keine Identität. Alles an ihm strahlte Gefahr aus, doch ich schaffte es einfach nicht, mich von ihm fernzuhalten. Ich war Metall und er der Magnet, welcher mich anzog. Doch nicht nur mich zog er an; auch Dunkelheit und Ärger und Geheimnisse begleiteten ihn wie Motten das Licht. Ich war vielleicht gebrochen, aber wenn er mich für schwach hielt, machte er einen Fehler. Ich würde jedes seiner Geheimnisse lüften. Und wenn ich brennen musste, um seine Dunkelheit zu vertreiben, würde ich jede Sekunde im Feuer genießen.
Tami Fischer ist Buchhändlerin, Buch-Bloggerin und Spiegel-Bestseller-Autorin. Sie liebt romantische Geschichten und hat mit »Burning Bridges« ihre erste eigene gefühlvolle und spannende Romance geschrieben. Es handelt sich um Teil 1 einer Reihe, die in den USA an der Fletcher University spielt und sich rund um Ellas Clique dreht. In den Folgebänden der Fletcher-University-Reihe wird jeweils eine Freundin von Ella im Mittelpunkt stehen. Entdecke doch gleich Teil 2 der Reihe, den Spiegel-Bestseller »Sinking Ships«, in dem Carla für ihre Liebe zu Mitchell ihre größte Angst überwinden muss …
Weitere Bände werden folgen. Für mehr Info schau gerne auch auf Tamis YouTube-Kanal und auf Instagram vorbei: @tamifischerr.

Quelle: Fischer Sauerländer

Titel: Burning Bridges
Original Titel:
Autor/in: Tami Fischer
Übersetzer/in:
Seitenanzahl: 396
Preis: 12,99 €
ISBN (13): 978-3426524572

Verlag: Fischer Sauerländer
Coverrechte liegen beim genannten Verlag


Das Cover wirkt auf den ersten Blick einfach gestaltet. Schaut man aber genauer hin und fährt mit der Hand über das Buch, stechen die goldenen Akzente hervor. Durch diese wird das Buch aufgelockert und wird noch dazu einem kleinen Blickfang. Es ist für mich nicht das schönst designteste Cover, was ich bis jetzt gesehen habe, gefällt mir aber trotzdem gut. Das Cover von Mein Herz wird dich finden spricht mich aber etwas mehr an. Durch die Gestaltung passend zur Geschichte wirkt es einfach mehr. Dieses Design ist hübsch aber das war es auch.


Für dieses Buch habe ich nicht lange gebraucht. Durch Tamis Lesung konnte ich einige Textpassagen überspringen und der Rest hat sich so schnell gelesen, dass ich ungefähr nach vier Tagen mit der Geschichte durch war.


Die Hauptprotagonisten Ella kann man wie Ivy aus Kiss Me Once nur ins Herz schließen. Mit ihrer Lieblingstasse und ihrer träumerischen Art ist sie ein Charakter, bei dem ich mich schnell wohlgefühlt habe. Der Klappentext klingt anfangs etwas 0815. Ein nettes Mädchen von Nebenan wird von ihrem Freund verlassen und läuft mit einem gebrochenen Herzen durch die Straße. Natürlich muss dabei etwas passieren und ein heldenhafter mysteriöse Fremder taucht auf, rettet sie und verschwindet genauso schnell wieder. Klingt doch erstmal nach nichts Neuem, oder? Fischer hatte mich aber sofort mit ihrem Schreibstil. Der locker, gleichzeitig aber auch ernst ist. Außerdem ist sie sehr sprachgewandt und bildet tolle Sätze. Sie hat wirklich ein Talent fürs Schreiben und ich kann nachvollziehen, dass sie sich für den Berufsweg einer Autorin entschieden hat. Zum Glück. Die Geschichte nimmt langsam fahrt auf, was mich teilweise in den Wahnsinn getrieben hat. Fischer hat das Buch zwar immer spannend gehalten, aber den Leser an der langen Leine gehalten und nur so viel Informationen geben, dass man einfach nicht aufhören konnte zu lesen. Ich wurde regelrecht süchtig nach dem Buch und wollte es nicht mehr aus den Händen legen. Im Hauptfokus stehen zwar Ella und Ches, welche nicht nur oberflächlich dargestellt werden. Es gibt auch noch weitere Charaktere ,die wichtig für die Geschichte sind. Auch diesen gibt Fischer genug Raum um sich zu entfalten. Das ist ein clever Schachtzug, denn in den anderen Teile der Flechter-University stehen andere Charaktere im Mittelpunkt, die jetzt schon aufgetaucht sind. Somit sind es also keine Fremden und man hat schon ein Bild von dem kommenden Protagonisten. Allerdings ging dieses ewige „Ich bin nicht gut genug für dich“, „Du solltest dich von mir fernhalten“ Gequatsche von Ches irgendwann echt auf den Geist. Denn das kommt nicht nur ein paar Mal am Anfang vor, es zieht sich leider durch die ganze Geschichte und irgendwann glaube ich, hatten es dann alle kapiert. Auch der Letzte. Das Ende war für mich persönlich leider etwas vorhersehbar und dadurch nicht sehr überraschend. Besonders der Teil für Ches war für mich ab einem bestimmten Punkt glasklar, als hätte ich das Buch selber geschrieben. Zum Glück ist dieser entscheidende Punkt relativ spät in der Geschichte aufgetaucht und die Liebesgeschichte zwischen den beiden war trotzdem sehr schön.


Bis auf das Ende, welches leider deutlich zu erkennen gewesen ist, hat mich Fischer mit ihrem Debütroman von sich selbst, als Autorin überzeugt aber auch ihr Buch kann sich sehen lassen. Natürlich gibt es einige Verbesserungspunkte. Das Ende und vielleicht auch Ellas Handlung zum Schluss, die etwas sehr extrem und waghalserich gewesen ist aber die Liebesgeschichte und Fischers Schreibstil haben dem Buch etwas Besonderes gegeben.

Billie Eilish ist eine Sängerin die ich erst überhaupt nicht mochte aber mittlerweile sehr gerne höre. Ich kann mir echt gut vorstellen, wie Fischer bei bury a friend an Burning Bridges geschrieben hat.

 

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