DARK Staffel 1 (Rezension)

DARK ist die erste deutsche Netflix Eigenproduktion, was ich anfangs gar nicht wusste. Beim Schauen überkam mich das Gefühl, dass es alles ziemlich Deutsch wirkt und Dr. Google bestätigte es mir. Die erste deutsche Eigenproduktion von Netflix kann man einen vollen Erfolg nennen. Mit Spannung, einer faszinierenden Story und mit so manch kuriosem Charakter kann man nicht anders, als die Serie zugucken.

Nach dem Verschwinden eines Kindes begeben sich vier Familien auf die verzweifelte Suche nach Antworten und der Lösung eines Rätsels, das drei Generationen umspannt.

Quelle: Netflix

Die Inhaltsbeschreibungen von Netflix lassen immer noch zu wünschen…

Der Dreh- und Wendepunkt in dieser Serie ist Jonas Kahnwald. Das merkt man aber auch schon irgendwie an diesem gelben Regenmantel. Dieser rückt Jonas irgendwie schon ein wenig in den Mittelpunkt und Jonas, der von Louis Hofmann gespielt wird, ist der Typ Teenager, der eher unscheinbar ist. Das passt aber auch zu ihm und macht ihn irgendwie interessanter. Ich mochte ihn von Beginn an. Mir waren hingegen Katharina (Jördis Triebel) und Ulrich Nielsen (Oliver Masucci) eher unsympathisch, insbesondere sie. Dabei weiß ich nicht mal warum aber sagen wir es mal so, mein Bauchgefühl hat mich nicht im Stich gelassen. Wie bei den anderen Serien ist aber auch hier der Cast gut gewählt und jeder leistet eine gute Arbeit. Der eine erweckt seine Rolle mehr zum Leben als der anderen aber letztendlich sind sie alle hervorragend.

Wie Ihr nun wisst oder es schon vorher wusstet, ist DARK eine deutsche Produktion. Wer die Serie sogar schon gesehen hat weiß, dass manche Charaktere ein bis drei verschiedene Schauspieler haben. Ja ich gebe zu, diese Serie kann sehr verwirrend sein aber genau das macht sie spannend. Da ich bis vor kurzem eine leichte Abneigung gegen deutsche Serien und Filme hatte, weil ich immer GZSZ und Co vor Augen hatten und das absolut schrecklich finde. Sorry an alle Fans, ich weiß, dort draußen gibt es einige aber wir können nicht alle das Gleiche mögen. Babylon Berlin und eine liebe Kollegin haben mich aber auf den Dampfer gebracht, auch den deutschen Produktionen wieder eine Chance zu geben. Lange Rede, kurzer Sinn. Ich kenne mich im deutsche Schauspieler Business nicht so aus, solche Namen wie Elyas M´ Barek, Till Schweiger und Mathias Schweighöfer sind mir natürlich geläufig. Da hört es aber auch schon fast wieder auf. Deshalb kann ich euch an dieser Stelle nicht so viele vorstellen, weil ich die meisten Produktionen, bei denen diese Schauspieler mitgewirkt haben, so gut wie gar nicht kenne. Also ein große fettes Sorry an dieser Stelle. Bei den Namen der Schauspieler klingelt leider keine einzige Glocke.

Definitiv braucht diese Serie die volle Konzentration von einem und ich habe gehört, dass das für manch einen sogar zu gruselig seinkann, Liebe Grüße an dieser Stelle an Lisa. (; Als gruselig würde ich sie nicht Beschreiben aber sie hat Schockmomente wie „Was, ehrlich jetzt?“. Die Zusammenhänge bekommt man dann aber ziemlich schnell mit, als wenn es auf einmal klick gemacht hat. Die Serie beginnt ziemlich spannend, man erfährt von einem Brief, der erst an einem bestimmten Tag zu einer genauen Uhrzeit geöffnet werden darf und dann fragt man sich natürlich direkt, was dort geschrieben steht. Sehr oft wird man zu beginn in dieser Serie im Dunkel stehen gelassen und bekommt einige Zeit zum Grübeln, bevor das Rätsel gelüftet wird. Dadurch ist der Suchtfaktor enorm und die zehn Folgen hat man dementsprechend schnell durch. Viele der Charaktere haben auch etwas Unheimliches und man merkt, dass in Winden (der fiktive Ort in dem die Serie spielt) etwas nicht stimmt. Was dort aber nicht stimmt, erfährt man nicht sofort und vor allem nicht wer daran beteiligt. Man bekommt jedoch ziemlich schnell mit, dass die Stadt, nach einem erneuten Verschwinden von einem Kind, so langsam in Panik gerät.

Diese Serie ist vor Spannung nur so geladen und ich würde euch raten, außer die Netflix Beschreibung nichts weiter zu lesen. Auf manchen Seiten wird bereits zu viel verraten und das nimmt einiges an Spannung und davon lebt DARK. Deshalb möchte ich euch nichts weiter erzählen, Spoiler mag ja niemand. Eines kann ich euch aber sagen, Ihr begeht definitiv keinen Fehler, wenn Ihr dieser Serie eine Chance gebt und euch in das Geschehen rund um Winden mitnehmen lasst. Von mir bekommt die Serie 4,5 von 5 Ankern. Für den letzten halben Punkt fehlt das I-Tüpfelchen.

 

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