Rezension

Das Spiel des dunklen Prinzen | Rezension

Hallo Hallo Hallo and welcome back zu einem neuen Beitrag. Nachdem letzte Woche meine Rezension zu Die 5. Welle online gegangen ist, folgt diese Woche nicht wieder eine Dystopie, sondern meine Meinung zu Das Spiel des dunklen Prinzen.

Dieses Buch stand ehrlichgesagt schon länger in meinem Regal. Ich hatte es mal vor einer ganzen Weile bei einer anderen Bookstagrammerin gekauft, weil es Interessant klang. Und als es bei mir ankam, war ich auch direkt vom Design des Buches begeistert. Es hat eine wunderschöne Aufmachung und nach Hunting the Beast hatte ich wieder Lust, auf eine Märchenadaption.

Willkommen beim Albtraumschach.

Kannst du deine schlimmsten Ängste besiegen? Nein? Dann fürchte um dein Leben.

Als Taija durch einen Spiegel in eine schneebedeckte Welt stürzt, hält sie das für einen bösen Traum. Schon bald stellt sich heraus, dass jenes Märchen, von dem ihre Tante immer erzählt hat, nicht nur ein Mythos ist. Das Mädchen befindet sich mitten in der seltsamen Welt der weißen Königin und des dunklen Prinzen, in der sich alles um ein grausames Spiel dreht. Nur, wer das Albtraumschach gewinnt, darf zurück in seine eigene Welt. Wer scheitert, verliert sich in seinem Albtraum – für immer!

Quelle: Lovely Books

Titel: Das Spiel des dunklen Prinzen
Original Titel:
Autor/in: Ney Sceatcher
Übersetzer/in:
Seitenanzahl: 278
Preis: 12,99 €
ISBN (13): 978-3946955078

Verlag: Zeilengold
Coverrechte liegen beim genannten Verlag

 

Wenn das nicht deine erste Rezension ist, die du von mir liest, dann brauche ich dir bestimmt nicht mehr sagen, dass das Cover nicht ganz meinem Geschmack entspricht. Man sieht einfach zu viel von dem vermutlich dunklen Prinzen. Wie auch bei dem Cover von Soul Mates – Flüstern des Lichts nimmt es mir zu viel Vorstellungskraft. Die Gestaltung um die Person herum wirkt aber sehr ansprechend und passend zur Geschichte. Ich werde aber nie ein Freund von komplett erkennbaren Menschen auf dem Cover sein und dadurch ist es für mich gestalterisch nicht ganz gelungen.

Die Geschichte ist mit rund 300 Seiten ziemlich kurz und dadurch habe ich auch tatsächlich nur drei Tage für das Buch gebraucht. Ich gestehe aber auch, dass ich dieses Buch nicht nur abends in meiner Leseroutine gelesen habe, sondern bereits bei einer Zugrückfahrt aus Berlin angefangen hatte.

Was mich sofort begeistert hat, war dass die ersten Wörter bei beginn eines Kapitels großgeschrieben wurde. Dadurch kam bei mir direkt dieses Märchenfeeling auf und ich hatte durch diesen schönen gestalterischen Unterschied auch mehr das Gefühl, in die Geschichte zu sein. Die allgemeine Gestaltung der Seiten und die Illustrationen haben das Ganze perfekt abgerundet. Das Spiel des dunklen Prinzen ist dadurch ein echter Hingucker.

Die Hauptprotagonisten Taija mochte ich von Beginn an. Sie wirkte sehr sympathisch und ich fand Ihren Namen auch echt schön. Außerdem hat Sie eine Schwäche für Horrorfilme und ist endlich Mal eine Protagonistin, die nicht gleich bei jeder gruseligen Stelle zusammenzuckt. Unser männlicher Hauptprotagonist ist natürlich der dunkle Prinz namens Farrun und er trägt seinen Namen natürlich nicht umsonst. Sceatcher hat es aber auch an keine Stelle übertrieben und ihn als herzloses Monster dargestellt. Schließlich wollen wir ihn doch mögen, oder. Ich spoilere dich natürlich nicht.

Besonders gut gefiel mir die Idee, am Ende von jedem Kapitel einen getrennten Absatz im Märchenstil zu schreiben. Ich finde Sceatcher hat die altbekannte Geschichte von Alice wirklich schön verpackt und auch interessant geschrieben.

Das Buch ist ein kurzes Lesevergnügen, macht aber unglaublich viel Spaß beim Lesen. Durch das Albtraumschach, was mir aus keiner anderen Geschichte bekannt ist, ist die Geschichte spannend. Die Albträume der Spieler sind zwar etwas vorhersehbar aber das ist meckern auf höchstes Niveau. Alles in allem eine sehr gelungene Geschichte.  

Beim schreiben dieser Rezension ging mir ein Lied durch den Kopf. Von Gwen Stefani What You Waititng For?. Allerdings nicht wegen dem Inhalt. Das Video erinnert mich an Alice im Wunderland.

Hast du schon eine Märcheadaption gelesen?

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