Tagesausflüge

Der Escape Wahnsinn – Escape Berlin

Hallo Hallo Hallo und herzlich Willkommen zurück zu einem neuen Beitrag. Heute geht es mit dem ersten Beitrag zu einem Escape Room, innerhalb der angekündigten Reihe, los. Wir wurden zum zweiten Mal ins Escape Berlin eingeladen und durften einen anderen Raum ausprobieren.

Falls du den Ankündigungsbeitrag zu der Escape Room Reihe noch nicht kennst, würde ich dir empfehlen, diesen zuerst zu lesen. Dort erkläre ich dir alles, was auf dich zu kommt und wie die jeweiligen Beiträge aufgebaut sein werden. Danach kannst du dir natürlich liebend gern diesen Beitrag hier durchlesen. Mit dem wir jetzt auch starten.

Fakten

Am 31.10.2018 waren wir bereits mit ein paar Freunden im Escape Berlin und hatten uns damals, für den Sherlock Raum entschieden und diesen erfolgreich gelöst. Jetzt hat uns aber ein neuer Raum interessiert, den es auch erst seit diesem Jahr gibt. Glaube ich. Und zwar Knast 13. In diesem Raum geht es kurz und knapp gesagt darum, mit deiner Truppe aus der Gefängniszelle auszubrechen. Das Ganze wird noch spannender und interessanter, da man es in zwei Team spielen kann und dann mehr oder weniger gegeneinander antritt aber ich möchte dir nicht zu viel verraten.

Lustigerweise hatten wir wieder den gleichen Spielleiter, der seinen Job wirklich gut gemacht hat und direkt ein Gefängnis Feeling gefördert hat, was durch die realistische Gestaltung gut noch gefördert wurde. Gut, ich war zwar selber noch nie in einem Gefängnis aber so stelle ich mir das aus Filmen und Serien vor. Vielleicht nicht ganz so schlimm aber unser Ziel war es ja zu entkommen und nicht uns dort heimlich einzurichten.

Meinen ersten Eindruck vom Raum hatte ich dir auch schon im sechsten Wochenvlog erzählt und dass mir persönlich Knast 13 noch mehr Spaß gemacht hat.

Escape Berlin

Bis jetzt waren zwar beide Räume, die wir spielen durften, wirklich mit Liebe zum Detail und wirklich passend eingerichtet, sodass eine entsprechende Stimmung zur Thematik aufkommen konnte. Bei diesem Room habe ich mich noch mehr in die Story hineingesetzt gefühlt. Was bestimmt auch daher kam, dass wir in zwei Teams a drei Personen gegeneinander angetreten sind und mein Freund Robert im gegnerischen Team war und sich seiner Sache sicher war. Was nicht nur meinen Kämpfergeist geweckt hat. Wenn du dich mit deiner Truppe für diesen Raum entscheidest, würde ich auch die Variante wählen, sodass Ihr gegeneinander antretet. Ich glaube, man kann auch, wenn man nur zu dritt ist, in einem Team spielen aber ich finde, dieser Wettkampf macht Knast 13 auch irgendwo aus. Obwohl es bestimmt auch so ein spannendes und lustiges Erlebnis ist. Denn Spaß hat man auf jeden Fall. Auch wenn ich es persönlich an der ein oder andere Stelle etwas schwierig fand. Ich glaube, ohne einen Tipp wären wir beide (die Teams) nicht weitergekommen. Eine Stelle ist schon echt gemein und falls du diesen Raum schon gespielt hast oder dich dafür entscheidest, schreib mir doch Mal, ob ihr ohne einen Tipp ausgekommen seid. Das würde mich brennend interessieren.

Punkte

Alles in einem finde ich, es ist ein wirklich gelungener Raum, der bei der Gestaltung und dem Feeling auf jeden Fall volle fünf Punkte von mir bekommt. Die Story und der Spaßfaktor bekommen von mir auch jeweils fünf Punkte. Auch wenn man vom Ehrgeiz gepackt war (zumindest ich) und gewinnen wollte, hatten wir trotzdem ganz viel Spaß und einen wirklich schönen Nachmittag. Nur beim Schwierigkeitsgrad ziehe ich einen Punkt ab und gebe nur vier von fünf, weil ich wirklich glaube, ohne diesen einen Tipp hätten wir das Spiel nicht geschafft. Obwohl ich ziehe nur einen halben ab, weil ich es gut fand, dass unser Spielleiter erkannt hat, dass wir uns dort verrennen und nicht zum Ziel kommen. Das heißt, Escape Berlin bekommt für seinen Room Knast 13 24,5 Punkte von 25 von mir. Es war genauso, wie ich mir einen Nachmittag in einem Escape Room vorstelle.

Das soll aber nicht der Beitrag gewesen sein, einen Escape Room kann man schlecht allein spielen. Ich wüsste jedenfalls nicht, das es geht und deshalb war auch ich nicht allein. Gemeinsam mit Robert waren wir mit vier weiteren Freunden dort und einschließlich Robert verraten dir jetzt alle ihre Meinung.

Meinung der anderen Spieler/ Spielerinnen

Robert: Auch der Gefängnisausbruch konnte mich überzeugen. Alles war wieder passend eingerichtet, wodurch das Feeling ziemlich real war. Dabei wurde die Story durch die Reihenfolge der Räume positiv unterstützt. Die Rätzel waren grundlegend anders als beim Sherlock Holmes – Room und selten als solche zu erkennen. Oft hat man Gegenstände gefunden und keine Ahnung gehabt, was man damit tun soll, man brauchte also schon einen Funken (kriminelle) Intelligenz, um alles lösen zu können. Dabei wurde man grade durch das Gegeneinander der Teams unter Druck gesetzt, weshalb die Zeit wie im Flug verging.

Julian: Ich war sehr gespannt was uns beim Gefängnisausbruch erwarten würde. Besonders weil wir diesmal in 2 Teams gegeneinander spielen würden. Das sorgte nochmal für einen extra Anreiz, da wir ja besser sein wollten als das andere Team und die Rätsel also unter Zeitdruck lösen mussten. Die Challenges in dem Raum waren sowohl geistig als auch körperlich herausfordernd und passten damit perfekt ins Thema. Gestaltet waren die Räume ebenfalls sehr authentisch und abwechslungsreich. Ich hätte mich dennoch über kleine Rätselsackgassen gefreut, die zwar den Anschein erwecken brauchbar zu sein, jedoch dann zur Lösung des Raums nicht notwendig sind.

Elisabeth: Feeling – Ich denke, das hängt vor allem eng mit der Gestaltung zusammen. Die fand ich abgesehen von einem Raum passend und die Stimmung daher auch entsprechend.

Gestaltung – Ich war jetzt noch nicht sonderlich oft in einem Knast, deswegen keine Ahnung, wie realitätsgetreu das war. Ich bezweifle, dass da noch so gearbeitet wird wie in den Räumen, aber das hätte sicher dann auch nicht so eine knastige Atmosphäre kreiert. Die gestalterische Umsetzung fand ich daher schon gut gelöst. Abgesehen von dem letzten Raum. Der hat eher wie ein Mittel zum Zweck gewirkt.

Schwierigkeitsgrad – Ich war das erste Mal in einem Escape Room und wusste zu Beginn noch nicht, was verdächtig erscheint und worauf man achten kann. Daher fiel es mir zunächst schwer. Im Verlauf des Spiels hab ich immer mehr ein Gefühl dafür entwickelt und habe mich zwar gefordert gefühlt, hatte aber auch nicht das Gefühl, es wäre unlösbar gewesen.

Story – Der rote Faden war meiner Meinung nach erkennbar. Das wir zum Schluss noch eine Aufgabe bekommen haben, hat sich für mich aber etwas konstruiert angefühlt. Als ob da noch unbedingt etwas reingebastelt werden musste. Theater finde ich oft albern. Deswegen fand ich’s gut, dass die Geschichte dahinter nur zu Beginn erzählt wurde und dann nicht mehr mit Schauspielern oder sowas gearbeitet wurde. Die Aufgaben und Rätsel finde ich da bei Weitem wichtiger.

Spaßfaktor – Ich war zunächst skeptisch, ob das was für mich ist. Ich bin unglaublich schreckhaft und ein richtiger Angsthase. Ich wurde aber positiv überrascht. Ich bin nur einmal zusammengezuckt (was eine gute Bilanz für mich ist) und vor allem hat’s mir Spaß gemacht. Die Rätsel waren abwechslungsreich und die Zeit verging sehr schnell. Was mir dabei besonders gefallen hat, war der Team-Aspekt. Sowas schweißt zusammen und bleibt in Erinnerung.

Gina und Paul: Es war eine tolle Atmosphäre und die Raumgestaltung war super. Auch der Aufbau hat uns sehr gut gefallen. Auch außerhalb der Gefängniszelle zog sich der Rote Faden, mit den thematisch passend dargestellten Räumen, weiter, wodurch ein Ausbruch realistisch dargestellt wurde. Manchmal brauchten wir einen Tipp, also komplett ohne wurde es ein bisschen schwierig aber wenn wir eine Weile nicht weitergekommen waren, hatten wir automatisch einen Tipp bekommen. Paul findet es etwas schade, dass man nicht auch etwas falsch machen kann. Spaß hat es uns beiden aber auf jeden Fall gemacht, vor allem da man auch gegeneinander gespielt hat und es somit natürlich auf eine ganz andere Weise noch aufregend war. Insgesamt sehr empfehlenswert!

Das soll es jetzt aber vom Beitrag gewesen sein. Ich hoffe, er hat dir gefallen und konnte dich vielleicht animieren selbst mal einen Escape Room oder sogar Escape Berlin auszuprobieren. An dieser Stelle möchte ich mich nochmal beim Escape Berlin Team im Namen von uns allen bedanken, dass wir die Möglichkeit bekommen haben bei euch erneut zu spielen. Und wir sehen uns entweder beim nächsten Beitrag oder wenn dich nur die Escape Rooms interessieren, dann beim nächsten Escape Room Beitrag.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld

*

Ich stimme zu