Tagesausflüge

Der Escape Wahnsinn – Labyrintoom Berlin

Hallo Hallo Hallo und herzlich Willkommen zurück zu einem neuen Beitrag. Wir waren wieder in verschiedenen Escape Rooms unterwegs und wie versprochen, folgt hier meine Meinung und die der anderen Spieler.

Es geht endlich weiter innerhalb der Escape Room Reihe auf meinem Blog. Falls das hier der erste Beitrag zu diesem Thema ist, den du liest, findest du >hier< meinen Einleitungsbeitrag und den ersten Escape Room Besuch bei Escape Berlin.

Der erste Hinweis

Im November waren Robert, zwei weitere Freunde und ich wieder gemeinsam auf dem Weg zu einem neuen Escape Room. Diesen hatte damals Robert bei unserer Recherche gefunden und ehrlich gesagt, dachte ich schon, wir hätten uns verlaufen. Als Google Maps uns auf einmal in einen Hinterhof mit Vans und Baumaterial leitete. Da hatten wir aber schon den ersten Hinweis gefunden. Ein Schild, das uns sagte, dass wir richtig sind.

Cube

 Bei Labyrintoom Berlin durften wir den Raum „Cube“ ausprobieren und für alle Fans, ja, dieser Raum wurde von dem Film inspiriert und erinnert auch stark an den Film.

Punkte

Auf den Raum „The Cubes Cabinet“ war ich persönlich besonders gespannt, weil ich zum einen ein Fan von dem Film bin und wissen wollte, wie das Team das in einen Escape Room umsetzt. Das Feeling vom Film kam auf und das fand ich sehr gut. Es wäre wirklich enttäuschend gewesen, wenn das nicht der Fall gewesen wäre. Anfangs stand man dadurch etwas Hilflos im Raum. Ein Escape Room in dem eigentlich nichts weiter ist? Das hat mich am Anfang etwas überfordert und mir ist es dadurch ein bisschen schwerer gefallen in das Spiel reinzukommen. Danach ging es dann aber Schlag auf Schlag, weil der Schwierigkeitsgrad etwas gedrosselt war, dadurch das der Raum schon leichte Gebrauchsspuren aufwies und man erkennen konnte, wo sich vielleicht eine Tür öffnen lässt. Das war etwas schade und es wäre schön, wenn der Raum vielleicht etwas renoviert werden würde. Den Schwierigkeitsgrad fand ich trotzdem genau richtig. Auch wenn wir erkennen konnte, wohinter sich vielleicht etwas verbirgt, mussten wir natürlich trotzdem erst die Rätsel lösen, um an unser Ziel zu kommen. Die Rätsel waren nicht zu leicht aber auch nicht zu schwer, dass man sie nie ohne Hilfe hätte lösen können. Ich glaube, wir haben keinen einzigen Tipp gebraucht, sind aber trotzdem ins Schwitzen gekommen. Die Geschichte hinter dem Raum hat gut mit den Rätseln zusammengespielt aber der Spielleiter hätte die Geschichte ruhig etwas mehr aufbauschen können. Bevor wir überhaupt in den Raum eintreten durften, hatten wir schon die erste Aufgabe und dabei hätte ich mir gewünscht, dass der Spielleiter nicht nur die Regeln erklärt, sondern auch mit uns interagiert und vielleicht eine kleine schauspielerische Einleitung ins Game macht. Die Story ist zwar gelungen aber man könnte damit noch mehr arbeiten, als es nur zu erzählen. Auch wenn das Team noch deutlich mehr aus diesem Raum rausholen kann, hatten wir trotzdem ein tolles Spielerlebnis und ich würde jederzeit nochmal einen Raum von Labyrintoom Berlin ausprobieren. Jetzt wissen wir ja auch immerhin schon, wo wir hinmüssen.

das Team: Robert – Julian – Ich – Gina

Feeling: 3,5 / 5 Punkten > Labyrintoom könnte hier auf jeden Fall fünf Punkte bekommen, wenn der Raum nochmal einen neuen Anstrich bekommt und man thematisch besser eingestimmt werden würde. So wirkt der Raum leider nur für Leute, die den Film kennen richtig gut.

Schwierigkeitsgrad: 4,5/ 5 > viele interessante und neuartige Aufgaben erwarten die Spieler. Dabei hält der Raum trotz seines Aussehens einige Überraschungen bereit. Lediglich die Abnutzung durch die vorherigen Spieler trübt den positiven Eindruck etwas. Trotzdem sind Rätsel sehr gut auf Zeit aufgeteilt.

Story: 3 / 5 > ohne den Film als Idee wäre es mit der Story ganz schön knapp geworden, ein bisschen mehr Interkation vom Spielleiter hätte da noch was reißen können

Gestaltung: 4 / 5 > die Gestaltung ist thematisch wirklich gelungen und passt gut zur Geschichte.

Spaßfaktor: 4,5 / 5 > viel Unerwartetes und Verstecktes tuen dem Spaß wirklich gut. Mit der coolen Idee wären mit einem neuen Anstrich und einer passenden Einleitung auch locker 5 Punkte drin.

Insgesamt bekommt Labyrintoom Berlin von mir 19,5 von 25 Punkten und ist einen Besuch auf jeden Fall Wert.

Meinung der anderen Spieler/ Spielerinnen

Gina: Die Idee an sich ist total cool. Es ist halt mal was anderes, wenn ich auf den ersten Blick in einem „leeren“ Raum stehe und erstmal schauen muss, wie ich an Hinweise gelange. Von den Rätseln her fand ich ihn auch gut. Der Raum an sich sah aber leider schon etwas ab gegrabbelt aus und man hat dadurch gesehen, wo sich vermutlich eine Tür öffnet. Insgesamt aber ein gelungener Escape Room und ein nettes Team.

Julian: Auf den ersten Blick war der Anfangsraum echt clean gestaltet, wodurch wir im Gegensatz zu den anderen Räumen nicht gleich erkannten, was der Raum an Rätseln bereithält. Dieser Eindruck erzeugte eine tolle und herausfordernde Atmosphäre. Doch durch genaueres Hinschauen und Kombinieren fanden wir recht schnell heraus, wo die Reise hingeht. Die Rätsel an sich waren selbsterklärend, welche jedoch zum Ende hin immer anspruchsvoller wurden. Teamgeist und Zusammenarbeit waren auch ein fester Bestandteil des ganzen Escapeabenteuers. Der Raum und die Rätsel haben wirklich gut zueinander gepasst, es war nicht zu schwer aber auch nicht zu leicht. Insgesamt ein wirklich gelungener Escape Room.

 Robert: Die klare Gestaltung des Raumes ohne Interieur wirft zu Beginn einige Frage auf, welche sich durch ausprobieren und rätseln selbst beantworten lassen. Obwohl man durch Gebrauchsspuren viele Verstecke vorher findet, kann man sie aber noch nicht öffnen. Trotzdem wird man öfter doch positiv überrascht. Die Rätsel sind nur zum Teil auf die Atmosphäre des Raums abgestimmt, wodurch jedoch andersartige Aufgaben eingebaut werden konnten. Alles in allem eine Erfahrung wert.

 

Vielen Dank an das Labyrintoom Team von uns allen!

 

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