Autoreninterview,  Rezension

Devil Inside – Finde mich | Rezension und Autoreninterview *Rezensionsexemplar

Heute habe ich eine Rezension von einen Brandneuen Buch für dich. Seit dem 18.10.2018 ist es erhältlich und mich hat es bereits begeistert. So begeistert, dass ich nicht nur heute eine Rezension habe, sondern auch ein Autoreninterview. Wenn du also wissen willst wie ich „Devil Inside – Finde mich“ gefunden habe und was die beiden Autorinnen so Preis geben, dann bleib dran.

Wie entscheidest du dich, wenn das Bestehen deiner Welt von einer einzigen Seele abhängt? 1000 Seelen für seine Sterblichkeit. 1000 Seelen, um endlich wieder ein Mensch zu sein.

Caym Winterbourne ist nicht nur ein skrupelloser CEO, sondern Halbdämon auf einer höllischen Mission. Doch er ist nicht der einzige, der dieses Ziel verfolgt: Astara Graham, Tochter eines Erzengels will ebenfalls 1000 Seelen sammeln, um endlich ihre Sterblichkeit zu erlangen.

Als die beiden aufeinander angesetzt werden, beginnt ein Wettkampf zwischen Himmel und Hölle. Halbengel gegen Halbdämon. Kann es in diesem Spiel einen Gewinner geben?

Quelle: Hawkify Books

 

Titel: Devil Inside – Finde mich
Original Titel: Devil Inside – Finde mich
Autor/in: Jo D. Shannon und Jacqueline V. Droullier
Übersetzer/in:
Seitenanzahl: 282
Preis: 14,99€
ISBN (13): 978-3-947288-79-3
Verlag: Hawkify Books – c/o Wiebke Bohn
Coverrechte liegen beim genannten Verlag

Es hat etwas Magisches und auch leicht Gruseliges an sich. Eine Maske, die Menschen leer zu sein scheint und damit etwas von einem Nazgul hat (Herr der Ringe Fans Hoch die Hände). Damit wirkt es auch zur Inhaltsangabe passend, es geht schließlich um Dämonen und die beiden Protagonisten sammeln Seelen. Liest man die Geschichte erst einmal, wirkt das Cover gleich noch passender.

Kommen wir nun zu meiner Meinung. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band, der im Januar kommen soll. Anfangs dauert es eine Weile bis sich beide Protagonisten begegnen und die Geschichte richtig in Fahrt kommt. Aber keine Sorge, es erscheint dadurch ein wenig langatmig, aber was dann kommt, ist es wert. So lernt man Astara und Caym richtig kennen, was auch echt interessant ist. Oft erlebt man ja nur, wie die jeweiligen Protagonisten zusammen handeln oder nachdem sie sich kenne aber es hätte ruhig etwas kürzer sein können. Caym ist auch auf jeden Fall etwas gewöhnungsbedürftig und bis zum Schluss habe ich an ihm gezweifelt. Ich freue mich auch wegen ihm besonders auf den zweiten Teil, der Halbdämon und seine besondere Wortwahl haben sich in mein Herz geschlichen. Auch Astara mochte ich als Persönlichkeit. Eine starke junge Frau, die endlich das Bild von Tessa aus meinem Kopf gedrängt hat. Zwar war auch Astara auf ihre Art naiv, sie ist ja auch ein Engel und glaubt an das Gute aber sie scheint gelernt zu haben, wann man aufhört zu glauben. Was ich sehr gut finde. Sie kämpft aber trotzdem um die Liebe und das Ende hat mir ein wenig das Herz zerrissen. Oh, das Ende das war echt gemein. Ein guter sogar genialer Cliffhanger, dem man zum Ende hin zwar schon absehen konnte, der aber trotzdem super gelungen ist.

Anfangs habe ich etwas daran gezweifelt, dass mich die Geschichte überzeugt, weil der Anfang etwas zu langatmig ist. Dadurch hatte ich es einen Tag weggelegt und am nächsten einen neuen Versuch gestartet und dann ging es richtig los. Was ab diesem Zeitpunkt kam, hat mich das Buch nicht mehr weglegen lassen und ich habe es dann in einem Zug beendet. Caym ist ziemlich besonders aber auch interessant und hat sich innerhalb der Geschichte zum Positiven entwickelt, was er selbst wahrscheinlich nicht zugeben würde. Astara hat mich von Anfang an mit Ihrer strahlenden Persönlichkeit überzeugt. Wer sich für Geschichten mit Dämonen, Engeln, Hass, Liebe und Drama interessiert, sollte „Devil Inside – Finde mich“ auf jeden Fall mal anschauen. Mich hat es gefunden und überzeugt. Es bekommt 4,5 von 5 Ankern. Einen halben Anker Abzug, für den etwas schwachen Einstieg.

Das soll es aber für heute noch nicht gewesen sein. Ich habe dir ein Interview von Jo D. Shannon und Jacqueline V. Droullier versprochen und Versprechen muss man halten. Also viel Spaß!

Wie habt Ihr euch beide kennengelernt? Und wie entstand eure Zusammenarbeit an Devil?

Jacqueline: Durch unsere Autorengruppe von Hawkify Books. Wir wollten unbedingt mal

ausprobieren, wie es ist, ein Buch zusammen mit einer anderen Autorin zu schreiben und Jo war

verrückt genug, auf meine Anfrage zu antworten.

Jo: Ja stimmt. Es hat irgendwie von Anfang an „gefunkt“ bei uns beiden. Ich hatte zuerst schon

Bedenken, weil ich der totale „Alleinschreiber“ bin, aber es war die beste Entscheidung überhaupt.

Wenn Ihr beide jeweils nur noch ein Buch lesen könntet, welches wäre es?

Jacqueline: Stolz und Vorurteil, mein absolutes Lieblingsbuch, das ich immer und immer wieder lese.

Jo: Entführt-bis du mich liebst von Mila Olsen. Ich liebe ihren Schreibstil, ihre Beschreibungen und

die Entwicklung ihrer Protas. Sie beschreibt Kanada so detailgetreu, dass man beim Lesen glaubt,

man befindet sich direkt dort.

Wer hat euch bei den beiden Protagonisten Caym und Astara als Inspiration gedient?

Jacqueline: Ein reales Vorbild für Astara hatte ich eigentlich nicht. Ich brauchte eine Figur, die das

absolute Gegenteil zu Caym verkörpert, und schon sprudelten die Eigenschaften meiner Prota nur

so aus mir heraus.

Jo: Die ganzen Bad Boy-Typen, die leider viel zu schnell zu Schmusekätzchen wurden. Ich wollte mal

einen richtig fiesen Prota, der sich auch nach dem Zusammentreffen mit einer Frau nicht ändert

und ein Arsch bleibt.

Was seid Ihr: Hundemensch oder Katzenlady?

Jacqueline: Eindeutig Hundemensch. Katzen sind mir viel zu sprunghaft und unberechenbar.

Jo: Ich habe zwei Mietzis, also eindeutig Katzenlady.

Auf welche Frage bestimmt die meisten brennen: Was wird uns im zweiten Teil erwarten?

Jacqueline: Eine Astara, die mit ihrer dunklen Seite zu kämpfen hat.

Jo: Caym muss sich seinem Vater Lucifer und der Entscheidung stellen, welche Rolle Astara in

seinem Leben spielen soll. Lässt er sie leben oder wird sie sterben? Der Arsch muss sich also

entscheiden, inwieweit er seinen Egoismus weiterverfolgen kann. Es kommt zu einem Showdown

zwischen Himmel und Hölle.

Ich bedanke mich an dieser Stelle bei euch beiden für eure Antwort und freue mich auf das Reales des zweiten Bands.

 

 

 

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