Rezension

Fear The Walking Dead Staffel 3 (Rezension)

Die Untoten sind wieder los. Auch in Staffel drei von Fear The Walking Dead ist wieder einiges los. Was die Clarks wohl in dieser Staffel erleben?

Fear the Walking Dead ist zurück: In der dritten Staffel treffen die Familien im Grenzland zwischen Mexiko und der USA aufeinander. Es herrscht Gewalt, internationale Grenzen haben seit dem Ende der Welt an Bedeutung verloren. Die Charaktere müssen daher nicht nur die Gesellschaft neu aufbauen, sondern auch ihre Familien.

Quelle: Amazon

Meine Lieblingsrolle ist seit Beginn dieser Serie Alycia Debnam-Carey alias Alicia Clark. Das könnte auch daran liegen, dass sie mich an Taissa Farmiga (American Horror Story) erinnert. Mich überzeugt aber auch die ganzen anderen Rollen. Der gesamte Cast ist sehr vielfältig und das spiegelt sich auch in den Rollen wieder. Diese sind nicht nur gut durchdacht, sie glänzen auch durch die dahintersteckenden Schauspieler. In der dritten Staffel kommen viele neue Gesichter hinzu. Manch ein altes Gesicht wird man auch wiedersehen, das hat mir allerdings keine Freude bereitet. Ich werde natürlich nicht verraten, um wen es sich handelt. Ich kann diese Rolle nicht ausstehen und habe mich dementsprechend über ein Wiedersehen nicht gefreut. Der Charakter von Frank Dillane also Nick Clark wird auch eine Veränderung durchleben aber zum Besseren.  Diese fällt vielleicht nicht jedem auf, da ich aber sehr stark auf Nick achte, ist mir diese Veränderung aufgefallen.

Alycia Debnam-Carey könnten einige unter euch kennen. Fear The Walking Dead ist nicht unbedingt eine Serie für Schwache nerven und lockt dadurch bestimmt viele Horror Fans an und in zwei Horror Filmen hatte Alycia die Hauptrolle. Wie es scheint mag sie das Genre Horror? Wer weiß, jedenfalls hatte sie die Hauptrolle in Unfried und The Devil’s Hand. Frank Dillane kennen bestimmt erst wenige, ich selbst kannte ihn vorher auch nicht. Dabei hat er für alle Harry Poter Fans in der Halbblutprinz eine wichtige Rolle übernommen. Dort verkörperte er nämlich den jungen Lord Voldemort, gut die Hardcore Fans wissen es vielleicht. Kim Dickens, welche bei Fear The Walking Dead Madison Clark spielt, ist schon ein alter Hase im Seriengeschäft und hat schon bei Lost, House of Cards, Deadwood und Sons of Anarchy mitgespielt. Cliff Curtis hingegen, der in der Serie Madisons Mann verkörpert, hatte bereits eine größere Rolle bei 10.000 BC. Wobei man ihn in dieser Rolle als Tic Tic nicht wirklich erkennt. Die anderen Schauspieler sind eher unbekannt.

Zum Beginn der Staffel stellt Robert Kirkman die Nerven der Zuschauer ganz schön auf die Probe und wirft ihnen erstmal einen Stein ins Gesicht. Ich hatte die Gerüchte, dass ein Charakter stirbt, zwar gelesen gehabt aber mit diesem Charakter hatte ich so Null gerechnet. Damit hatte ich meine Schwierigkeiten, es lag nicht daran, dass ich diesen Charakter gut leiden konnte. Es war die Art und Weise. Das ging mir alles zu schnell, man wurde förmlich überrumpelt. Das hat den Start in die Serie ein bisschen vermiest. In der Mitte der Staffel wäre es vielleicht etwas anderes gewesen aber so eine neue Staffel zu beginnen, ist schon etwas heftig. Die Clarks, wie ich die kleine Gruppe gerne nenne, muss sich auch mit vielen neuen Personen auseinandersetzen. Dafür riskiert besonders Madison sehr viel aber auch Nick versucht sein bestes zugeben. Mit Madison hatte ich manchmal meine Probleme, weil ich ihre Versuche, das Zepter der Macht zubekommen, oft sehr extrem fand. Jedenfalls hatte ich das Gefühl, dass es Madison nicht nur um ihre Familie ging, sondern auch um die Macht. Was Madison ein wenig ins schlechte Licht gerückt hat aber vielleicht wirkte es auch nur auf mich so? In der letzten Folge bekommt man außerdem das Gefühl, dass man von einem weiteren Charakter abschied nehmen muss und das Finale lässt alles daraufhin deuten aber eine wirkliche Antwort bekommt man nicht. Gemein aber das kennt man von den Produzenten nun mittlerweile und ich hasse sie dafür immer wieder, auch wenn eine vierte Staffel bereits bestätigt ist. Nicht nur die letzte Folge hatte es in sich, die Staffel war allgemein voller Überraschungen und unerwarteten Wendungen.

Die dritte Staffel war bis jetzt die heftigste Staffel von Fear The Walking Dead. Es sind noch nie so viele Charaktere in einer Staffel gestorben. Während in den anderen Staffeln hin und wieder ein Problem aufgetreten ist, ging es diesmal ganz schön zur Sache und die Clarks hatten es nicht gerade leicht. Es ist wieder eine gelungene Staffel, die sich sehen lassen kann. Ich wage es kaum zu sagen aber ich glaube, ich mag FTWD mehr als The Walking Dead. Diese Staffel bekommt 4 von 5 Ankern. An der ein oder anderen Stelle hätten die Produzenten auch mal ein Gang runter Fahren und mir wenigstens eine kleine Freude gönnen können. ACHTUNG SPOILER: Wenigstens die Love Story hätte sie am Leben lassen können….

 

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