Greatest Showman (Rezension)

Einen bessern Auftakt für das Film Jahr 2018 hätte es nicht geben können!

P.T. Barnum lebt in ärmlichen Verhältnissen und verliebt sich in ein junges Mädchen, dass aus reichen Verhältnissen stammt. Nachdem die beide geheiratet haben, möchte er nur noch eins, Charity das Leben ermöglichen, welches sie verdient. Was gar nicht so einfach ist, wenn man gerade seinen Job verloren hat. P.T Barnum ist aber ein raffinierter Mann und hat die Idee ein Kuriositätenkabinet zu eröffnen. Aus der Idee wird schnell Realität aber kann er Charity wirklich ein sorgloses Leben bieten, ohne sich dabei zu verlaufen?

Auch ich musste natürlich Greatest Showman im Kino sehen und ehrlich gesagt, hätte ich kein Problem damit ihn ein zweites und drittes Mal im Kino zu sehen. Ein schöner Mann, eine mitreißende Story und Musik die einen dauerhaften Gänsehaut verpasst. So würde ich diesen Film mit wenig Worten beschreiben aber das hier ist ja eine Rezension, also gehe ich genauer auf alles ein.

Mit viel Musik und Tanz beginnt dieser Film, so wie man es von einem Filmmusical erwartet. Im Gegensatz zu LaLaLand bleiben aber alle Songs in Erinnerung und ich sehe selbst jetzt noch die Szenen vor mir, als hätte ich ihn erst gestern gesehen. Spielt irgendwo die Musik, so kann ich nicht anders, als sofort mitzusingen und This is Me läuft bei mir in Dauerschleife.
In die Hauptrolle schlüpft niemand geringeres als Hugh Jackman, der nicht nur grandios spielen kann. Er kann natürlich auch verdammt gut singen und das Tanzen wurde ihm auch in die Wiege gelegt. Für die Hauptrolle hätte man niemand besser finden können. Mit viel Gesang und Tanz wird man in die Handlung hineingeführt und man bekommt direkt den innerlichen Drang aufzuspringen und mitzutanzen.

P.T. Barnum träumt schon immer davon, seiner Frau Charity ein sorgenloses Leben bieten zu können und natürlich hilft er da auch gerne ein bisschen nach. Nachdem er sein Job verloren hat, nimmt er doch direkt ein paar Dokumente mit. Wertvolle Dokumente, dass denkt die Bank jedenfalls. Wodurch er ein Kredit bekommt und seine Idee von einem Kuriositätenkabinet umsetzen kann. Er merkt aber schnell, dass er damit alleine nicht weit kommt. Er möchte eine gesamte Show mit „Freaks“ auf die Beine stellen. Aber auch diese Show muss weiterentwickelt werden und so kommt Phillip Carlyle gespielt von Zac Efron ins Spiel. Eine Szene auf die ich mich sehr gefreut hatte, da ich Zac Efron seit ‪High School Musical‬ nicht in einem solchen Film habe spielen sehen und er hat mich nicht enttäuscht.
Natürlich verläuft der gesamte Film nicht wie ein Wunschkonzert. P.T. Barnum verliert sich auf seinem Weg, an die High Society ranzukommen. Kann er seine Show noch retten?
Im Gegensatz zu LaLaLand wurden für Greatest Showman die Songs auch extra geschrieben und komponiert. Ich warne euch auch vor den Melodien, diese gehen euch so schnell nicht mehr aus dem Kopf. Noch lange nachdem Film werdet Ihr die Songs in eurem Kopf summen und vielleicht sogar singen(?).

Das der Film nicht ganz der wahren Geschichte entspricht, finde ich nicht schlimm. Welcher Film der auf einer wahren Geschichte beruht, ist schon komplett so passiert, wie wir es auf der Kinoleinwand erleben? Es wurden viele Fakten miteingebunden, die damals wirklich passiert sind und der größte Fakt ist, dass P.T. Barnum als der Urvater des Showbusiness gilt und das zeigt der Film deutlich. Die Geschichte plätschert auch nicht einfach nur dahin, sondern wird mit viel Tumult und Drama erzählt. Der Film kommt auch direkt mit einer tollen Botschaft um die Ecke. Wir sind alle anders und doch gleich. Wer ist denn heute schon normal und warum sollte man sich verstecken, nur weil man anders denkt, handelt oder aussieht? Besonders der Song This is Me, welcher von der bärtigen Frau gesungen wird, sagt das nochmal deutlich aus. Niemand muss sich verstecken und wir sollten alle tolerant sein. Der Film vermittelt auch Hoffnung. Hoffnung die eigenen Träume nicht aufzugeben und dafür zu kämpfen, so schwer dieser Kampf auch erscheint.
Dieser Film macht es den anderen im Jahr 2018 erscheinenden Filmen ganz schön schwer mitzuhalten. Wenn das überhaupt möglich ist und Greatest Showman nicht schon der beste Film des Jahres ist.
Von mir bekommt er die volle Anzahl an Ankern.

 

Du magst vielleicht auch

2 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.