Heartland Staffel 1 (Rezension)

Nachdem ich in letzter Zeit ehr Horror Serien wie American Horror Story oder Slasher gesehen hatte, war mir mal nach etwas anderem. Vielleicht kennen die ein oder anderen McLeods Töchter, welche auch schon eine etwas ältere Serie, die ich als Kind geliebt habe, ist. Beim Durchstöbern auf Sky viel mir dann Heartland auf, ich erinnerte mich sofort an McLeods Töchter und eine Freundin, die mir von Heartland vor längerer Zeit einmal erzählt hat und begeistert war. Auch mich hat Heartland in seinen Bann gezogen und ja die erste Staffel ist von 2007 und die Qualität ist dadurch nicht berauschend, dafür aber die Geschichte.

Heartland ist eine Ranch in Kanada, auf der misshandelte oder vernachlässigte Pferde ein neues Zuhause finden und durch Marion Fleming wieder lernen, den Menschen zu vertrauen. Nachdem tragischen Tod von Marion Fleming bei einem Versuch, ein Pferd mit ihrer Tochter Amy zu retten, sind alle zunächst geschockt. Besonders Amy, die dem geretteten Pferd Spartan von nun an jeden Tag in die Augen sehen muss aber auch Jack Bartlett hat es nicht leicht. Schließlich hat er seine Tochter bei diesem Unfall verloren und muss als einziger Mann auf dem Hof zusehen, dass alles weitergeht. Da macht es Lou, der älteren Schwester von Amy die eher ein Stadtmensch ist, auch nicht unbedingt leichter. Das Leben geht aber weiter und es gibt immer wieder Menschen mit Pferden, die Amy´s Hilfe brauchen, denn sie hat eine besondere Gabe von ihrer Mutter geerbt.

Die Hauptprotagonisten ist die 15-jähige Amy, die es nach dem Tod ihrer Mutter nicht leicht hat. Sie geht zur Schule, muss natürlich auf der Ranch mithelfen. Immerhin führt diese sich nicht von alleine und irgendwie muss auch langsam Geld in die Kasse fließen. Da Amy die einzige ist, die so gut wie die verstorbene Mutter mit Pferden umgehen kann, muss sie diese Aufgabe natürlich auch übernehmen und das als 15-jähirges Mädchen. Die Schauspielerin Amber Marshall verkörpert die Teenagerin sehr gut und wächst an ihren Aufgaben. Allgemein ist der gesamte Cast von Heartland gut ausgewählt. Man fühlt sich als Zuschauer richtig in die Familie aufgenommen. Man geht mit ihnen durch Höhen und Tiefen. Man lernt sie besser kennen und man lernt diese Familie einfach lieben.

Da Heartland eine Kanadische Produktion ist und die Schauspieler größtenteils aus Kanada kommen, dürfte die meisten unbekannt für euch sein. Einige haben zwar eine längere Filmografie aber hauptsächlich Nebenrollen.

Ich glaube, wenn man die Serie gucken möchte, sollte man schon Pferde mögen. Man muss nicht unbedingt Ahnung von ihnen haben aber so ein leichtes Interesse sollte da sein. Das ich als Pferdemädchen für diese Serie ein großes Interesse habe, ist irgendwie vorprogrammiert. Ich frage mich auch, warum ich diese Serie nicht früher angefangen habe? Innerhalb von einer Woche trotz der Prüfung hatte ich die Staffel durch und mir war auch sofort klar, dass ich diese Serie weitergucken werde. Schon das Setting der Serie, die Ranch und die Natur sprechen für sich. Für manche Menschen ein absoluter Albtraum, für mich ein Traum. Natürlich ist es nicht leicht so eine Ranch zu führen und die Schwestern und ihr Großvater haben es alles andere als leicht. Zwar kennt dort jeder jeden aber das heißt nicht, dass das Leben dadurch stress- und sorgenfrei ist. Ganz im Gegenteil. Während man in Heartland versucht zu „überleben“, hat der Nachbar Stall keine finanziellen Sorgen. Im Gegenteil, dort stehen sehr wertvolle und viel Geld einbringende Pferde.

Auch wenn es für manch einen nach einer ziemlich langweiligen Serie klingt. Ist sie das für mich nicht im Geringsten. Gewiss, es sollte wirklich ein Interesse für Pferde da sein und viel Action und Peng, Peng gibt es nicht. Trotzdem ist es immer spannend und auf dieser Ranch passiert einiges. Vieles zum Lachen und Freuen aber es gibt auch Intrigen und Probleme, gegen die man sich stellen muss.

Eine Serie für die ganze Familie und besonders für Pferdemenschen. Heartland bekommt 5 von 5 Ankern.

 

 

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