Im Schatten des Mondes – Rezension | Produktplatzierung

Ja es gibt wieder eine Rezension zu einem Buch. In den letzten Tagen und Wochen habe ich mir richtig viel Zeit genommen aber keine Sorge ich habe auch Serien gesehen, zu den auch die Rezensionen folgen werden und die versprochenen Rezension zu Scream und The Rain wurden auch nicht vergessen. Allerdings waren die letzten Bücher Rezensionsexemplare und dementsprechend musste/ wollte ich die Rezension zu diesen zeitnah und Termingerecht hochladen. Jetzt kommen wir zu dem heutigen Kandidaten, das ist Im Schatten des Mondes von Corinna Antelmann.


Ina, 15, liebt den Mond. Und liebt die Nacht. Sie will Astronautin werden, weil sie sicher ist, dass auf dem Mond ihre Mutter auf sie wartet.

Leo, 15, liebt die Sonne. Und hasst die Nacht. Doch nur dann kann er ohne seinen Schutzanzug nach draußen gehen – Leo ist ein »Mondscheinkind«.

Ein zufälliges Aufeinandertreffen der beiden im nächtlichen Tierpark findet seine Fortsetzung am nächsten Tag in der Schule: Leo kommt neu in Inas Klasse. Während er von einigen Mitschülern wegen seiner vernarbten Haut verspottet wird, ist Ina fasziniert von Leo und stellt sich schützend vor ihn. Sie will ihm helfen, sich und seine Situation zu akzeptieren. Eine Situation, die sie teilt: ein Leben außerhalb der Norm. – Finden Leo und Ina einen Ort, an dem sie leben können, ohne sich verbiegen zu müssen?

Quelle: Verlag Monika Fuchs

 

Titel: Im Schatten des Mondes
Original Titel:
Autor/in: Corinna Antelmann
Übersetzer/in:
Seitenanzahl: 208
Preis: 11,90€
ISBN (13): 978-3-947066-15-5
Verlag: Monika Fuchs
Coverrechte liegen beim genannten Verlag

 


Beim Cover gibt es doch nur die Option sich zu verlieben oder? Die Stimmung die von diesem Cover ausgeht, passt hervorragend zum Buch und allgemein harmoniert alles. Besonders die leichte Anspielung auf die Sonne gefällt mir.


Im Schatten des Mondes ist ein Kinder & Jugend Buch ab 12 Jahre aber deswegen nicht weniger schön. Es ist sacht und angenehm geschrieben. Die grafischen Darstellungen im Buch gefallen mir sehr gut, allgemein der Aufbau des Buches ist stilvoll aber nicht zu kindlich. Ich hatte beim Lesen sowieso nicht das Gefühl, ein reines Kinderbuch zu lesen. Man kann es auch noch gut mit 20+ lesen. Mich hatte das Buch eh schon beim Klappentext:“ „Jeder sehnt sich danach, normal zu Leben.“ „Nein“, erwidert Ina, ohne nachzudenken. „Jeder sehnt sich danach, das zu haben, was er nicht hat.“ “ Dem kann man in vielerlei Hinsichten nur zustimmen und damit war mein Interesse geweckt und die Neugier auf das Buch groß. In die Geschichte kommt man gut hinein, schnell kristallisiert sich heraus, dass man das Buch aus zwei Sichtweisen, von Ina und Leo, liest. Wer hätte es gedacht. Ich fand Leo als Person etwas interessanter, was nicht daran lag, dass er der Kranke in dieser Geschichte ist. Er war einfach als Charakter äußerst einnehmend in einem positiven Sinne. Ich wollte immer mehr aus seinem Leben erfahren und seine Gedankengänge waren oft bewundernswert. Ich möchte euch an dieser Stelle aber nicht zu viel verraten, Ihr sollt ja selber noch Lust haben, das Buch zu lesen. Hoffentlich habt Ihr jetzt nicht das Gefühl, das Ina total öde und blöd ist, denn das ist nicht der Fall. Auch sie ist ein Charakter, den man nur gut finden kann aber Leo war halt mein kleiner Liebling. Man hat doch immer einen oder eine den/die man besonders mag. Kommen wir mal zu der Geschichte, diese Gewinnt sehr schnell an fahrt. Dabei vergisst Antelmann aber kein wichtigen Details und nimmt sich Zeit ihre Charaktere zu beschreiben und die Geschichte zum Leben zu erwecken. Durch die angenehme Schreibweise und die Geschichte, die einem nicht mehr aus dem Kopf geht, liest sich das Buch schnell dahin. Ich hatte ungefähr drei schöne Stunden mit Leo und Ina und mit dem Ende hätte ich nicht gerechnet. Es war schon ein bisschen zum Dahinschmelzen. Auch Antelmann hat es geschafft, die Umgebung und das Drumherum real anfühlen zu lassen. Diese Fähigkeit schätze ich bei Autoren sehr. Einen Charakter zu erschaffen und diesem Leben einzuhauchen ist schon schwer genug aber dann auch noch die Umgebung so darzustellen, das man glaubt, grade da zu sein…  unglaublich. Das es zwischen Ina und Leo Konflikte geben wird, kann man schon erahnen. Sie liebt den Mond und er die Sonner, kann das gut gehen?


Ein Buch für ein paar schöne Stunden, an die man sich gerne zurück erinnert. Auch nach dem Ende interessiert mich noch die Geschichte von Ina und Leo und ich habe mir oft Gedanken über die Beiden gemacht. Schon die Krankheit regt einen zum Nachdenken an und das Buch schickt einen eine schöne Botschaft mit auf dem Weg. Es gibt nichts wofür es sich nicht zu kämpfen lohnt und jeder Mensch hat eine Chance. Das Buch erhält von mir voll 5 Anker. Es war genau das richtige Maß von Krankheit, Liebe, Drama und dem täglichen Leben eines Teenagers.

Vielen Dank an Monika Fuchs für dieses Rezensionsexemplar!

 

Du magst vielleicht auch

1 Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.