Rezension

Jumanji: Willkommen im Dschungel (Rezension)

Ein alter Klassiker, komplett neu Aufgesetzt, mit Starbesetzung. Von welchem Film ich rede? Natürlich von ‪Jumanji‬: Willkommen im Dschungel. Dieser Film hat aber nicht nur eine gute Besetzung, er hat auch großes Potenzial.

 

Der alte ‪Jumanji‬ ist grandios und weil ich diesen so mag, wollte ich unbedingt die Fortsetzung sehen. Mein Freund konnte ich auch überreden mitzukommen, immerhin spielt Jack Black mit und den mag er. Somit konnte ein schöner Abend im Kino beginnen.
Ein bisschen bangte es mir schon, so viele gute Filme haben schon

eine Fortsetzung bekommen, weil die Produzenten nur das Geld vor Augen hatten. Natürlich möchte ich nicht sagen, dass jede Fortsetzung schlecht ist aber es gibt viele, die man sich hätte sparen können. Nicht so bei dieser, Jumanji: Willkommen im Dschungel lässt sich wirklich sehen.
Meine Angst, dass dieser Film ein totales Desaster werden würde, war also vollkommen unbegründet. Ein Pluspunkt gab es schon allein dafür, dass der Film mit dem Ende des alten Teils begonnen hat. Ich hatte es mir insgeheim erhofft und war in dem Moment richtig happy, als wenn die Produzenten meine Gedanken lesen konnte.

Die Welt befindet sich in einem ständigen Wandel und Jumanji hat sich den neuzeitigen Wünschen angepasst. Ich hätte mich zwar gefreut, wenn die Kids total altmodisch ‪Jumanji‬ gespielt hätten aber gut. Die Jugend von heute spielt wahrscheinlich keine Brettspiele mehr? Weshalb Jumanji nun ein Spiel für die Konsole ist, man muss aber wirklich sagen, dass es sehr gut durchdacht war. Wer zockt oder sich vereinzelt vor die Konsole schwingt, der weiß ein bisschen, wie die meisten Spiele aufgebaut sind. So kann man sich Jumanji: Willkommen im Dschungel auch vorstellen. Wie ein Computer Spiel, in dem man Life eine Rolle übernimmt. Virtuelle Realität ermöglicht das bestimmt bald, solange kann man sich mit dem Film vergnügen.
Die Story fing gleich richtig an und die Spieler wurden sehr freundlich begrüßt. Natürlich war auch ein Zocker dabei, der den anderen Kids hin und wieder etwas über Spiele erklären musste. Ein bisschen offensichtlich war auch, dass dieser vermutlich die Rolle des Helden übernehmen wird. Der Film enthielt aber nicht nur viel Action, man konnte auch oft lachen. Ohne dass es übertrieben wirkte, wie es bei ‪Pitch Perfect‬ 3 der Fall war. Er hatte eine gute Mischung aus Action mit dazugehöriger Spannung und Comedy.
Im weiteren Verlauf des Filmes wurde es eigentlich auch nie wirklich langweilig. Natürlich gab es auch ein Endboss (Endgegener) den die Gruppe besiegen musste aber die Szene war dann doch etwas übertrieben. Das mit dem Motorrad hätte echt nicht sein müsse.
Das Ende der Reise war dann aber zum Glück wieder einfallsreich. Natürlich waren die Kids nun Freunde, obwohl sie sich vorher nicht leiden konnte aber über das Ende vom anderen Charakter, war ich doch sehr überrascht. Ich hätte mit etwas anderem gerechnet, diese Überraschung war aber positiv. Außerdem bekam mein hoffnungsloses romantisches Herz auch seine Lovestory.

Alles in allem ein gelungener Film, der auf keinem Fall im Schatten seines Vorgängers steht. Den ein oder anderen Mängel enthält er zwar aber ich kann diesem Film trotzdem mit gutem Gewissen 5 von 5 Anker geben.

 

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