Keiner glaubt an uns | Rezension *Rezensionsexemplar

Hello and welcome back! Wie es sich dienstags eigentlich schon eingepegelt hat, gibt es auch diese Woche wieder eine Rezension. Vielleicht hast du mitbekommen, dass der dritte und letzte Teil der New Adult Reihe von Jana von Bergner erschienen ist. Mit „Keiner glaubt an uns“ schließt die Reihe nun ab und auch dieses Buch wurde mir wieder freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Warum niemand an Pia und Tom glaubt, musst du selbst herausfinden aber meine Meinung kann ich dir verraten.

In der New Adult Reihe von Jana von Bergner geht es um drei Geschwister, Hanna die älteste, Emma die Naturschönheit und Pia die Außenseiterin. Jedes Buch schließt in sich mit einer Liebesgeschichte ab und alle können dementsprechend unabhängig voneinander gelesen werden. Im ersten Band kämpfen die Geschwister um den Verlust ihres Vaters und Hanna um die Vormundschaft für ihre beiden jüngeren Geschwister Emma und Mika. Im Zweiten rückt Emma in die Mitte des Geschehens und verliebt sich in einen jungen Mann, alles könnte so schön sein, wenn ihre Liebe nicht verboten wäre. Im dritten und letzten Band im Bunde wollte Mark Pia nur zeigen, wo sie enden konnte, dabei ahnte er nicht, dass er damit große Gefühle zwischen Pia und Tom auslöste. Pia, die sich immer fehl am Platz gefühlt hat und Tom, der fünf Jahre im Gefängnis saß, ob das gut geht?
Den ersten Band muss ich noch lesen und er interessiert mich brennend. Auf Hanna´s Geschichte bin ich schon beim Lesen des zweiten Bandes neugierig geworden und jetzt nach dem Dritten interessiert sie mich noch mehr. Die Rezension zum zweiten Band kannst du >hier< lesen. Jetzt fangen wir mal mit der zum Dritten an.


Pia hat sich schon einmal in den falschen Mann verliebt und damit beinahe ihre Zukunft und das Glück ihrer Schwester zerstört. Ihrem Herzen kann sie nicht mehr trauen. Dennoch zieht es sie ausgerechnet zu Tom, dem Jungen mit den Narben und den traurigen Augen. Seine gefühlvollen Bilder zeigen, was er mit Worten nicht ausdrücken kann. Auch er hat Dinge getan, die er zutiefst bereut.
Während Pia von ihrer Patchwork-Familie eine zweite Chance bekommt, sitzt Tom für seine Fehler im Gefängnis. Als er entlassen wird, stehen die beiden vor der Frage, ob ihre Gefühle füreinander, die aus Sehnsucht geboren wurden, dem Alltag überhaupt standhalten. Kann Pia einem Mann vertrauen, der sich selbst davor fürchtet, erneut die Kontrolle zu verlieren? Und soll Tom ihretwegen an dem Ort bleiben, an dem seine Vergangenheit ihn einzuholen droht?
»Keiner glaubt an uns« ist der neue berührende Band der New Adult-Reihe von Jana von Bergner. Eine Geschichte von alten Fehlern und neuen Chancen, von Angst, Mut und Hoffnung und dem Willen, die Zukunft nicht von der Vergangenheit bestimmen zu lassen.

Quelle: Books on Demand

 

Titel: Keiner glaubt an uns
Original Titel: Keiner glaubt an uns
Autor/in: Jana von Bergner
Übersetzer/in:
Seitenanzahl: 272
Preis: 10,90€
ISBN (13): 9783748148715
Verlag: Books on Demand (BoD)
Coverrechte liegen beim genannten Verlag


Das Cover ist fast wie das vom ersten Band. Es ist es dieses Mal aber schwarz, was besonders zu der Hauptprotagonisten Pia passt. Ich fand auch schon das Cover vom zweiten Band schön, welches etwas mit seinen Streifen herausstach aber trotzdem erkennt man zu welcher Reihe es gehört. Alle Cover und somit auch dieses gefallen mir gut. Sie sind schlicht aber schön und vor allem auch schön mädchenhaft.


Genau wie „Keiner weiß von uns“ hat sich auch dieser Band sehr angenehm gelesen. Ich mag den Schreibstil von von Bergner. Sie schreibt hintereinander weg und lässt alles flüssig ineinander übergehen. An keiner Stelle hat es irgendwie abgehackt gewirkt, auch die Gefühle ihrer Protagonisten bringt sie super zur Geltung. Man kann immer mit ihnen mitfühlen und ist im Geschehen mittendrin und nicht bloß Zuschauer. Und Gefühle hat sie auch wieder in diesem Teil der Keiner-Reihe spüren lassen. Achtung Taschentuch Gefahr! Anfangs dachte ich noch die beiden Hauptprotagonisten würden mir als Charaktere nicht gefallen, Tom war von der ersten Beschreibung nicht mein Typ und erinnert mich minimal an Hardin mit dem ich große Probleme habe und bei Pia wusste ich nicht so ganz, was ich von ihr halten soll. Meine anfänglichen Zweifel verflogen aber ziemlich flott und wichen der Spannung und der Leidenschaft zwischen den Charakteren. Ich hatte das Gefühl in diesem Band ist nicht ganz so viel passiert wie im zweiten aber das musste es auch nicht. Bergner hat erreicht, dass man anfängt mit den Charakteren mit zu fiebern. Und das auf einer Art, sodass selbst ein kleiner Streit sich so spannend anfühlt, als würde die Luft gleich Zereisen. Beide Charaktere tragen ihr Päckchen mit sich herum und keiner glaubt, dass die beiden es miteinander schaffen würden. Pia, die immer anders war und rebelliert hat und Tom der bei einem Alkohol kranken Vater aufgewachsen ist und wegen eines schweren Fehlers in die JVA musste. Keiner glaubt, dass sie einander guttun würden und trotzdem kämpfen sie für ein Leben miteinander. Denn auch nachdem Tom seine Strafe abgesessen hat, scheint nicht alles rosarot zu sein. Ihre Liebe wird von Anfang an auf eine harte Probe gestellt. Ob sie daran wächst oder scheitert, das musst du selbst herausfinden.


Gelesen wird das Buch aus der Perspektive von Tom und Pia und auch bei beiden gibt es immer wieder Sprünge in die Vergangenheit. Die einem als Leser einiges klarer werden lassen und auch dieses Buch hat wieder ein ernsteres Thema, was Bergner wieder schön verpackt hat. Denn auch Menschen die schlimme Dinge getan haben, können sich ändern und jeder Mensch braucht einen Felsen in der Brandung. Jemanden an den er sich festhalten kann. Mit viel Gefühl und Spannung lässt uns Bergner wieder in die Welt der drei Schwestern eintauchen und du brauchst keine Angst zu haben, du kannst das Buch wirklich lesen ohne vorher die anderen lesen zu müssen. Natürlich kannst du auch die anderen lesen aber sollte dich die Geschichte von Pia und Tom gerade brennend interessieren, dann ran an den Speck! Von mir bekommt „Keiner glaubt an uns“ 4,5 Anker und hat damit fast die volle Ankeranzahl erreicht, für die volle Anzahl hat mir noch ein gewisser Pep gefehlt. Obwohl mich das Ende zum Schmelzen gebracht hat. Es war ein wunderschöne Abschluss für die Keiner-Reihe.

Vielen Dank an Jana von Bergner für dieses Rezensionsexemplar!

 

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