Rezension

Left to Fate. Die Ausgesetzten | Rezension

Hello and welcome back zu einem neuen Beitrag. Heute gibt es die Rezension zu „Left to Fate: Die Ausgesetzten“ und du merkst, es gibt regelmäßig Rezensionen. Ich habe wieder eine Hochphase beim Lesen. Also bei mir ist das meistens so, entweder ich lese viel oder es werden Serien gesuchtet. Hast du auch solche Phasen?

Left to Fate: Die Ausgesetzten“ ist eine Dystopie und hat mich, trotzdem es ein Einzelband ist, von den Socken gehauen. Ich habe zwar nichts gegen Einzelbände aber bei Dystopien finde ich das persönlich immer schwer ein passendes Ende zu finden. Trutnau ist das jedenfalls gelungen und hat damit vielleicht für eines meiner Lesehighlights 2019 gesorgt.


New York ist verfallen. Der totalitäre Staat Concordia nutzt die Ruinen als riesiges Gefängnis für junge Menschen, die laut Voraussage in der Zukunft ein Verbrechen begehen werden. Als Samantha in die gefährliche und von Banden umkämpfte Stadt verstoßen wird, sucht sie Schutz bei der Westside-Gang. Der unnahbare Anführer David misstraut ihr, obwohl er selbst Geheimnisse zu haben scheint. Langsam kommen sich die beiden näher. Sie finden heraus, dass hinter Samanthas Verbannung etwas Größeres steckt – und die Ruinenstadt wird zur lebensbedrohlichen Falle…

Quelle: Carlsen

 

Titel: Left to Fate. Die Ausgesetzten
Original Titel: Left to Fate. Die Ausgesetzten
Autor/in: Gloria Trutnau
Übersetzer/in: –
Seitenanzahl: 381
Preis: 13,00€
ISBN (13): 978-3-551-31801-5

Verlag: Carlsen
Coverrechte liegen beim genannten Verlag

 


Das Cover hat mich sofort angesprochen und auch aufmerksam auf das Buch gemacht. Es wirkt etwas Magische, irgendwie verwunschen und geheimnisvoll. Es hatte mich neugierig gemacht und die Neugier hat sich gelohnt.


Das Buch habe ich sehr schnell durchgelesen. Am 04.05.2019 habe ich begonnen und einen Tag später schon beendet. Ab Seite 180 habe ich das Buch in einem Ruck verschlungen. Für die 381 Seiten habe ich insgesamt ‪6h 21‬ Minuten gebraucht und ja, das war ein sehr Leseintensives Wochenende aber das muss auch Mal sein.


Das Buch beginnt mit dem Satz: „Es ist Totenstill“ und nimmt einen damit sofort in Gefangenschaft. Gemeinsam mit der Hauptprotagonisten Samantha, aus deren Sicht man das Buch liest, wacht man in New York auf. Allerdings nicht in dem New York wie wir es kennen. In dieser Dystopie dient die Stadt die niemals Schläft als Gefängnis. Menschen die verbannt werden, werden dort hingeschickt und Samantha ist jetzt eine von den Verbannten. Warum? Das weiß sie nicht so recht und Trutnau hält die Spannung bis zum Schluss aufrecht. Sie lässt die Bombe wirklich erst am Ende platzen. Unsere Hauptprotagonistin ist nach außen hin eine starke Einzelkämpferin, man lernt sie aber schnell besser kennen und ich habe Samantha wirklich sehr gemocht. Zwar konnte sie mich nicht so sehr wie Ophelia begeistern aber sie kam mit ihrer kecken und frechen aber gleichzeitig sehr loyalen und liebevollen Art sehr nah dran. Trutnau hat unglaublich viel in diese grade mal 381 Seiten gepackt. Der Spannungsbogen war immer da und ging immer aufwärts nach Oben. Zum Schluss hat es bei mir zwar langsam gedämmert aber auf dieses Ende wäre ich nicht gekommen. Neben Ophelia lernen wir noch einige andere Charaktere kennen, einige die man vielleicht mehr mag als andere aber die Meisten von ihnen sorgen für gewaltige Überraschungen und fiese Wendungen. Ein Herr lernen wir auch noch besonders gut kennen und zwar David. Dieser scheint etwas gegen unsere gute Samantha zu haben aber das prickeln zwischen den beiden merkt man schnell. Keine Sorge, die Liebesgeschichte steht hier nicht im Vordergrund. Es ist genau das richtige Maß um Leser wie mich glücklich zu machen, die für eine gute Liebesgeschichte töten würden und Leser die mit dem geturtelt nicht wirklich etwas anfangen können. Beide Seiten kommen auf ihre Kosten und werden das Buch mit einem lächelnden und weinenden Auge zu schlagen. Denn das Ende hat es in sich und ist ziemlich gemein. Mich hat das Buch vollkommen begeistert, weshalb ich hoffe, dass es irgendwann eine Fortsetzung geben wird und bitte nicht nur in der Welt. Sondern mit den Charakteren, mit den es aufhört. Ich möchte dich ja nicht spoilern.


Das Buch hat mich sehr glücklich und süchtig gemacht. Was man wahrscheinlich schon daran merkt, dass ich es in zwei Tagen durchhatte. Obwohl es das Wochenende vor meine Prüfung war. „Left to Fate: Die Ausgesetzten“ bekommt von mir volle fünf Anker.

 

Weitere Rezensionen findest du bei:

Sunny´s Magic Books, It Is Iris, angeltearz liest 

 

 

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