Movie Tracker Klappe die Achte – Juli

Erneut ist ein Monat rum und trotzdem es sich nicht so anfühlt, auch der Sommer neigt sich dem Ende. Wir haben mittlerweile schon August und damit ist es Zeit für den Juli Movie Tracker. Es gab ein paar gute Filme aber auch einige schlechte.

Schwafeln wir aber nicht weiter um den heißen Brei herum, sondern legen direkt mit den zum ersten Mal gesehenen Filmen los.

Der erste war ‪Death Note und das ist ein Film, um den ich lange Zeit herumgeschlichen bin. Im Nachhinein erscheint mir das als ziemlich dumm, weil der Film echt klasse war. Da hat Netflix mal eine echt gute Eigenproduktion hingelegt. Von diesen wurde ich jetzt schon ziemlich oft enttäuscht, allerdings von dieser so Null. Im Gegenteil, meine Erwartungen an den Film wurden übertroffen.

Ein Netflix Original was mir wiederum nicht gefallen hat, war How It Ends. Durch den Trailer und die Beschreibung habe ich aber auch (+ meine Eltern) etwas anderes erwartet. Wenn man mit einer anderen Einstellung rangeht und nicht auf eine große Erklärung hofft kann der Film vielleicht gut sein. Uns hat er leider enttäuscht.

Ich weiß noch nicht so ganz, was ich von ‪Manchester by the Sea, halten soll. Der Film war interessant und auch die Besetzung hat mir sehr gut gefallen. Ein waschechtes Drama, was einen mitnimmt, vor allem dadurch das an trauriger Stimmung nicht gespart wird. Allerdings hat mir das gewisse etwas mal wieder gefehlt. Die Figuren hätten mehr Tiefe zeigen müssen, man hat irgendwie immer nur an der Oberfläche gekratzt und das hat ziemlich gestört. Trotzdem hat er mir gut gefallen. Der Film spielt in zwei verschiedenen Zeitzonen und springt immer zwischen Vergangenheit und Gegenwart Hin und Her. Etwas ist nämlich in der Vergangenheit des Hauptdarstellers passiert und man muss als Zuschauer ganz schön lange warten, bis man erfährt, was die Familie zerrissen hat. Mit einem Knall erfährt man es dann und der Höhepunkt des Filmes war damit erreicht. Eine schreckliches Ereignisse kommt ans Licht und lässt einem einiges überdenken.

Auch im OpenAir Kino war ich dieses Jahr. Dort lief Dieses bescheuerte Herz. Ein deutscher Film mit Elyas M´Barek, der auf einer wahren Geschichte beruht. Ein äußerst schöner Film, der einem zeigt, wie gemein das Leben sein kann aber man dennoch Freude daran finden kann.

Außerdem kam endlich ‪Mamma Mia! Here We Go Again im Kino und nie im Leben hätte ich mit solch einer schönen Fortsetzung gerechnet. Die Geschichte wirkte auserzählt und ich hatte Angst, es wäre wieder einmal Geldmacherei, weil der erste Teil so gut ankam und viel Geld eingebracht hat. Das war aber so gar nicht der Fall. Mamma Mia! Here We Go Again hat gezeigt, wie schön eine Fortsetzung sein kann und das nicht jedes Ende auch wirklich ein Ende sein muss. Ein Besuch im Kino lohnt sich.

Ein Movie Tracker ohne einen Horror Film funktioniert nicht. Dieses Mal habe ich Romina gesehen und so gelangweilt hat mich noch kein Horror Film. Von der schrecklichen Synchronisation fange ich erst gar nicht an. Das war mein Monats Flop aber zu 100%. Spannung war überhaupt nicht da, weil das Ende zum Anfang gezeigt wurde und wie soll das bei einem Horror Film funktionieren? Schonmal nicht, in dem man alle Toten zeigt. Damit ist doch jegliche Spannung, die hätte kommen können, schon weg. Damit weiß man doch schon, wer den Trip an den See bereuen wird und den Löffel abgibt. Von den Dialogen der Protagonisten fange ich auch lieber gar nicht erst an und jetzt beim Schreiben frage ich mich auch selbst: „Warum hast du diesen Film bis zum Ende geschaut?“ … ich wollte Antworten. Wieso, weshalb, warum. Wieso wurden die jugendliche ermordet? Statt Antworten wurden aber nur noch mehr Fragen aufgeworfen. Was hat der Platzwächter damit zu tun das er sterben musste? Warum zieht sie sich immer wieder mit Absicht vor den Typen aus, wenn sie nichts von ihnen möchte? Was bringt das Polizeiverhör? Fragen über Fragen. Liebes Netflix, was habt Ihr euch bei diesem Film gedacht?

P.S. Der Trailer ist auch s…

Zum Glück wurde es danach deutlich besser. Nachdem mich Brain on Fire so überzeugt hatte und ich Filme, die auf einer wahren Begebenheit beruhen, immer sehr interessant finde, habe ich Kiss and Cry gesehen. Carley ein aufstrebender Stern am Eiskunstlaufhimmel erkrankt an Krebs. Nicht nur die Geschichte dahinter berührt ein, auch die Erzählweise des Filmes. Die Machart ist unglaublich toll und man hat das Gefühl, als würde es perfekt zu der echten Carley passen. Ein Film voller Drama, Liebe und einem Kampf zwischen Krankheit und Mensch. Ob Carley diesen Kampf gewinnt oder nicht, verrate ich euch natürlich nicht. Schaut Ihn euch aber an und bleibt bis zum Schluss dran, die Fakten zum Ende des Filmes sind nochmal sehr herzergreifend und vielleicht hat man auch deshalb dieses Gefühl, die echte Carley so gut zu kennen.  Mein Monatsfavorit war dieser Film auf jeden Fall.

Danach wollte ich dann aber richtig lachen und habe mich für Set It Up entschieden. Auch ein Netflix Original, was aber wiederum sehenswert ist. Eine echt lustige Geschichte. Zwar sehr vorhersehbar aber trotzdem sehr unterhaltsam mit einer guten Besetzung.

Danach habe ich bei Netflix in der Horror Abteilung rumgestöbert und Little Evil gefunden. Zwar hätte ich diesen Film nicht direkt dem Genre Horror zugeordnet oder ihm einen anderen Trailer Ausschnitt gegeben und eine andere Beschreibung. Er ist nämlich auf Lustig gemacht, sprich er ist eine Horror Komödie. Was sehr unterhaltsam sein kann aber weder die Beschreibung von Netflix noch der Ausschnitt hätten das erwarten lassen. Ich fand ihn zwar sehr gut aber bitte Netflix übt euch an den Beschreibungen. Man hat so richtig dieses Clickbait Gefühl wie bei manchen YouTubern. Der Film war zwar gut aber eine reiner Horror Film und eine Horror Komödie sind für mich zwei verschiedene paar Schuhe.

Natürlich war ich auch Die Farbe des Horizonts gucken. Schließlich spielt Sam Claflin mit und meine Meinung zu diesem Film findet Ihr in der Leselaune: Der Urlaub hat begonnen.

Als letztes habe ich Vater des Jahres für euch. Erneut ein Netflix Original. Eine Komödie, die wie so viele anderen die besten Stellen bereits im Trailer gezeigt hat. Es gab zwar trotzdem noch einige Stellen, die zum Lachen waren, besonders weil, der Humor meist unter der Gürtellinie war und darüber kann ich sehr gut lachen. Aber vieles hat halt schon der Trailer gezeigt, was bei Komödien keine Seltenheit ist und dadurch plätscherte der Film etwas dahin. Die komischen Charaktere haben das aber wieder ein bisschen wettgemacht, so dass man sich den Film wirklich mal ansehen kann.

Wie immer noch zum Schluss meine erneut gesehenen Filme und damit einen schönen Donnerstag.

 

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1 Kommentar

  1. Hey!
    How it ends habe ich auch noch auf der Liste stehen, da bin ich sehr gespannt drauf.
    Erwartungen habe ich weder bei Büchern, noch bei Filmen/Serien, was vermutlich auch ganz gut so ist.
    Seelen wollte ich mir auch endlich mal anschauen.
    Death Note.. ist das nicht (auch) ein Manga? Muss man die dafür kennen?
    Und Dieses bescheuerte Herz muss ich auch angucken, da bestelle ich mir dann die DVD.

    Liebe Grüße.
    Nicci

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