Rezension

Obsidian. Schattendunkel | Rezension

Hallo Hallo Hallo and welcome back zu einer neuen Rezension. Ich habe zum ersten Mal etwas von Jennifer L. Armentrout gelesen und nachdem so viele von der Lux-Reihe begeistert waren, gebe ich jetzt auch mal meinen Senf dazu.

Auf Empfehlung von ganz vielen habe ich mir direkt die ersten drei Bänder der Reihe gebraucht gekauft. Der Klappentext klang auch wie für mich gemacht, doch heute, würde ich mir vermutlich nicht nochmal direkt die ersten der Teile bestellen.

Als Katy vom sonnigen Florida ins graue West Virginia ziehen muss, ist sie alles andere als begeistert. In dem kleinen Nest kommt sie anfangs nicht einmal ins Internet, was für die leidenschaftliche Buchbloggerin eine Katastrophe ist. Sie beschließt, bei ihren Nachbarn zu klingeln, und lernt so den atemberaubend gut aussehenden, aber unfassbar unfreundlichen Daemon Black kennen. Was Katy jedoch nicht weiß, ist, dass genau dieser Junge, dem sie von nun an aus dem Weg zu gehen versucht, ihrem Schicksal eine ganz andere Wendung geben wird …

Quelle: Carlsen

Titel: Obsidian. Schattendunkel
Original Titel: Oblivion. A Lux Novel
Autor/in: Jennifer L. Armentrout
Übersetzer/in: Anja Malich
Seitenanzahl: 432
Preis: 9,99 €
ISBN (13): 978-3551583314

Verlag: Carlsen

Genre: Jugendbuch
Coverrechte liegen beim genannten Verlag

 

Gegen dieses Cover habe ich keine Einwände. Es gefällt mir wirklich gut. Die Menschensilhouetten und das verschwommen gezeichnete Feld mit dem glitzernden Kreisen harmonieren perfekt zusammen. Mal abgesehen von den ganzen Empfehlungen, hatte schon allein das Cover mein Interesse zur Geschichte geweckt. Besonders im Hinblick darauf, dass wirklich alle Cover der Reihe so schön grazil und harmonisch gestaltet sind.

Obwohl meine Meinung zur Geschichte etwas kritischer ausfällt, habe ich für den ersten Band nicht allzu lang gebraucht. Auch wenn ich oft von den Charakteren genervt war, hörte das Kapitel meist spannend auf und der Geschichte wegen musste ich oft immer weiterlesen.

Ein wenige habe ich es bereits durschimmern lassen. Das Buch konnte mich nicht vollkommen von sich überzeugen und das hatte besonders einen Grund: Daemon. Der männliche Hauptprotagonist. Dieser erinnert mich etwas an Hardin aus der After-Reihe und das ich mit diesem Protagonisten auf einem Kriegsfuß stehe, daraus mache ich kein Geheimnis. Auch wenn Daemon nicht so schlimm war wie Hardin, hatte ich an der einen oder anderen Stelle das Gefühl, man könnte eine Schablone auf die beiden legen.

Katy hingegen mochte ich. Ich konnte mich auch durch ihre Leidenschaft zu den Büchern und der Tatsache, dass sie auch einen eigenen Buchblog hat, gut mit ihr identifizieren. Allerdings brachten mich die Szenen mit Daemon des Öfteren auf die Palme und ich genoss mehr die Zeit allein mit Katy aber nur mit der weiblichen Hauptprotagonistin ging die Geschichte leider nicht voran.

Denn Daemon hütet ein Geheimnis, das er versucht mit allen Mittel zu beschützen und das konnte ich auch nachvollziehen. Trotzdem war seine Art und Weise gegenüber Katy oft unter der Gürtelline. Schließlich wusste sie nichts von Daemons anderer Seite, so nenne ich das Geheimnis jetzt mal ohne dich zu spoilern. Sie erlebte eigentlich nur eine meiner Meinung nach mobbenden Daemon. Natürlich wurde er super attraktiv dargestellt und sicherlich würde auch mir das Wasser im Mund zusammenlaufen, wenn es den Herren im realen Leben geben würde aber durch seine Handlungen wurde er mir so unsympathisch, dass mir die Liebesgeschichte dann schlicht auf den Zeiger ging. Katy wurde mir in diesen schwachen Momenten nicht unsympathisch aber ich konnte das nicht nachvollziehen. Wie man so einen Menschen an sich heranlassen kann. Sicherlich denken sich jetzt einige, dass er sich dann für sie ändert und das passiert bestimmt auch in den folgenden Bänden aber würdest du einen Mann der dich quasi mobbt im echten Leben an dich heranlassen?

Seid Hardin stehe ich mit solchen Männern auf den Kriegsfuß und bin da vielleicht etwas empfindlich aber sowas muss sich meiner Meinung nach keine Frau geben. Etwas Sticheleien und Steckern ist in Ordnung, die Geschichte soll schließlich spannend sein aber hier war mir das schon etwas zu viel. Was das Buch für mich gerettet hat und weshalb ich auch noch den zweiten Band gelesen habe, war zum einen Dee, die Schwester von Daemon und das Geheimnis um die beiden Zwillinge. Die Darstellung der Lux fand ich von Armentrout gelungen und es blieb durchweg spannend.

Ich weiß nicht, ob ich den zweiten Band begonnen hätte, wenn er nicht schon in meinem Buchregal gestanden hätte. Die letzten zwei Bonuskapitel aus Daemons Sicht haben mir zwar geholfen, ihn etwas zu verstehen aber davor war er einfach nicht der Mensch, mit dem ich meine Zeit verbringen wollen würde. Das konnte leider auch nicht Katy retten, Dee oder die Luxe an sich.

Weitere Meinungen

Findest du bei Lila Blumenwiese, Mona Liest, Das Bücherwunderland und auf YouTube bei Relax & Study und charly seevogel.

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