Paper Princess Die Versuchung (Rezension)

Eine moderne Cinderella Story

Mit Paper Princess haben Erin Watt eine moderne Cinderella Story geschaffen, die alles andere als rosig ist. Nach dem Tod ihrer Mutter versucht sich Ella Harper irgendwie durchzubeißen, mit dem Ziel aufs Collage zu gehen. Eines Tages verändert sich aber ihr ganzes Leben und auf einmal lebt sie in der Villa der Royals, welche alles sind, nur nicht begeistert über ihre neue Schwester.

Inhalt

Ellas Leben war bisher alles andere als leicht, und als ihre Mutter stirbt, muss sie sich auch noch ganz alleine durchschlagen. Bis ein Fremder auftaucht und behauptet, ihr Vormund zu sein: der Milliardär Callum Royal. Aus ihrem ärmlichen Leben kommt Ella in eine Welt voller Luxus. Doch bald merkt sie, dass mit dieser Familie etwas nicht stimmt. Callums fünf Söhne – einer schöner als der andere – verheimlichen etwas und behandeln Ella wie einen Eindringling. Und ausgerechnet der attraktivste von allen, Reed Royal, ist besonders gemein zu ihr. Trotzdem fühlt sie sich zu ihm hingezogen, denn es knistert gewaltig zwischen ihnen. Und Ella ist klar: Wenn sie ihre Zeit bei den Royals überleben will, muss sie ihre eigenen Regeln aufstellen …

 

Quelle: Piper

 

Titel: Paper Princess Die Versuchung
Original Titel: Paper Princess
Autor/in: Erin Watt
Übersetzer/in: Lene Kubis
Seitenanzahl: 384
Preis: 12,99 €
ISBN (13): 978-3492060714
Coverrechte liegen beim genannten Verlag

 

Schreibstil

Paper Princess ist wirklich ein Buch was sich leicht wegließt. Innerhalb von vier Tagen hatte ich es durch. Die beiden Autorinen sind schnell zum wichtigen Teil der Story gekommen aber ohne das Ringsherum zu kurz werden zu lassen. Versteht Ihr was ich meine? Ich habe ehrlich gesagt dran gezweifelt, dass die beiden das so gut hinbekommen aber ein so schön zu lesendes Buch hatte ich schon lange nicht mehr.
Ich bin außerdem sofort in das Buch reingekommen und konnte mich in Ella hineinversetzen. Die beiden haben einfach eine grandiose Welt geschaffen, in die man gerne eintaucht und sich vielleicht an der ein oder anderen Stelle wünscht, Ella zu sein.

 

Meinung

Mit Paper Princess haben uns Erin Watt eine gute Reihe, die man als Fan von New Adult nicht missen sollte, geliefert. Auch sonst könnte, dass für einige guter Lesestoff sein. Immerhin muss sich die arme Protagonistin mit fünf heißen Royal Brüdern rumschlagen und als wäre das nicht genug, hat sie die Ehre auf eine Schicki-Micki Schule gehen zu dürfen. Der typische High-School Zickenkrieg kommt damit nicht zu kurz. Ich habe von einigen gehört oder auch bei anderen in Rezension gelesen, dass sie einiges zu Klischeehaft fanden. Eine Oberzicke die von Anfang an klar macht, dass die Royals Ihr gehören, das arme kleine Gänseblümchenmädchen, das in einen der Royals verliebt ist. Die Royals selbst geben zu, irgendwie verkorkst zu sein. Gut klingt ein bisschen nach Klischee aber nach meiner Meinung passt es in diese Story und ich habe beim Lesen nicht an ähnliche Geschichten gedacht. Bis ich es gehört und gelesen habe, hatte ich die Klischees, die das Buch erfüllt, gar nicht auf dem Schirm. Paper Princess konnte mich einfach mit der Schlagfertigkeit und Sturheit von Ella überzeugen. Die 17-jährige beißt sich tapfer durch das Royals Haus, die Schule und versucht dabei aus allem das Beste zu machen. Außerdem versucht sie weiterhin „normal“ und Bodenständig zu bleiben, auch wenn sie an manchen Stellen in Versuchung kommt. Nachdem das Ende ziemlich gemein war, freue ich mich darauf, den zweiten Teil bald zu lesen und hoffe, dass dieser genauso großartig wird wie der Erste.

 

Fazit

Mit dem ersten Teil der Paper Princess Reihe ist dem Autorin Duo Erin Watt ein guter Auftakt zu einer modernen Cinderella Story gelungen. Sei es nun die Schlagfertigen Unterhaltungen oder der Mut und die Sturheit von Ella gewesen. Das rundum Paket in diesem Buch ist einfach gut. Außerdem wer kann schon fünf heißen Royals Brüdern wiederstehen?

Sieht man außerdem über manche Klischeehaften Charaktere hinweg, würden sie auch ein wenig fehlen. Nicht umsonst gibt es in jedem gutem Buch, Film oder Serie eine Oberzicke die der Protagonisten das Leben zur Hölle machen möchte. Irgendwie gehören solche Charaktere zu sowas einfach dazu.

Da ich das Buch innerhalb von vier Tagen und das in unserem Urlaub verschlungen habe, muss es einfach fünf von fünf Anker erhalten. Denn das hat bei mir nicht einmal Fifty Shades of Grey geschafft, obwohl mich Mr. Grey in den Wahnsinn getrieben hat und das muss einiges heißen.

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