Pitch Perfect 3 (Rezension)

Zum letzten mal können wir die Pitches bei einem ihrer Wettkämpfe begleiten. Danach ist die Reise mit den Barden-Bellas zu Ende. Können sie ihren letzten Wettkampf gewinnen und werden auch alle mit diesem Ende glücklich sein? Es war wieder ein herrlicher Film aber richtig zufrieden bin ich nicht.

Natürlich stürzen sich die Bellas Hals über Kopf erneut in einen Wettkampf, was sollte denn auch sonst passieren? Allerdings nehmen sie an einem Wettkampf Teil, bei dem sie eigentlich gar nicht sein sollte. Das lassen die anderen Gruppen den Bellas auch deutlich spüren und ehrlich gesagt, machen die Bellas es sich selbst auch nicht gerade leicht aber so sind sie halt.

Zu Beginn des Films bekommt man einen kleinen Einblick in das momentane Leben der ehemaligen Studentinnen und das fand ich an der ein oder anderen Stelle übertrieben aber das ist Geschmackssache. Ich hätte mir dort etwas mehr Realität gewünscht, um es halt nicht zu sehr zu übertrieben.

Der weitere Verlauf des Filmes war dann aber sehr schön. Man lernt die Bellas besser kennen und von einer muss man sich verabschieden. Der Abgang vom Charakter ist auch ziemlich passend gewählt. Dabei muss man natürlich viel lachen und das oft wegen Fat Amy. Sie ist einmalig! Auch über Fat Amys Vergangenheit erfährt man mehr.
Durch Amy wird die gesamte Bella Gruppe noch in Mitleidenschaft gerissen aber die Mädels sind Kämpferinnen und geben natürlich nicht auf. Auch dabei übertreiben es die Produzenten ein wenig, an dieser Stelle konnte man aber zum Glück viel darüber lachen. Denkt man jedoch darüber nach, ist es ein bisschen realitätsfern. Manchmal gewinnt die Fantasie aber und das tut sie an dieser Stelle.

Auf der Bühne harmonieren die Bellas aber zum Glück immer noch und der ein oder andere Auftritt hatte auch Gänsehaut Potential. Richtig ausgeschöpft wurde dieser dritte und letzte Teil aber von den Produzenten nicht. Auch wenn die Lieder gut ausgewählt und umgesetzt wurden, hätten man weitaus mehr aus diesem Film herausholen können.

Dieser Teil bot dafür sehr viel Action, man schlängelte sich von einer Katastrophe zur nächste aber was hat das mit den Bellas zu tun? A-Cappella, Jungs, Zickenkrieg und Nervige Acapella Reporter, dass stellt man sich unter Pitch Perfect vor. Das Liebesleben der einen oder anderen Bella bekam auch Beachtung aber die alten Lieben bekommen nicht mal einen Kurzauftritt und die neuaufflammende Liebe wird von der Bella ignoriert. Sehr unpassend für einen Teenie Film.

Insgesamt gebe ich diesen finalen Teil 4 von 5 Ankern. Immerhin war der letzte Song wirklich sehr schön und ich finde diese Reihe total schön. Pitch Perfect 3 ist aber leider der schwächste Teil der A-Cappella Reihe.

 

Du magst vielleicht auch

2 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.