Riverdale Staffel 1 (Rezension)

Nachdem Vampire Diaries zu Ende war, wusste ich nicht, welche Serie diesen Platz nun einnehmen sollte. Diese Serie verbinde ich mit meiner kompletten Teenager Zeit aber dann wurde vom Sender CW Werbung mit Riverdale gemacht, dass diese Serie etwas für alle Vampire Diaries Fans sei. Weshalb ich mich nach Tote Mädchen lügen nicht, entschieden habe, Riverdale zu gucken.


Archie und seine Clique müssen nicht nur Sex, Liebe, Schule und Familie meistern, sondern werden in Riverdale ganz nebenbei auch noch in ein dunkles Geheimnis verwickelt.

Quelle: Netflix

Man muss aber wirklich mal sagen, die Serienbeschreibungen von Netflix lassen zu Wünschen übrig. Egal, darum soll es hier ja nicht gehen.


Der Hauptprotagonist Archie sticht natürlich sofort ins Auge und der Vergleich von Veronica mit der Serie Outlander, ist mehr als passend. Er ist auch ein Charakter, den man sofort ins Herz schließt, obwohl ich im Laufe der Serie ein wenig an seinem Weg gezweifelt habe. Er hat aber das richtige Ziel gefunden, worüber ich sehr glücklich war. K.J. Apa der die Rolle des Archies spielt, verkörpert eine gute Hauptrolle. Etwas anders aber doch irgendwie vollkommen normal und Bodenständig. Da es eine High School Serie ist und jeder weiß, dass es an einer High School ganz viel Drama und Zickenkrieg gibt. Eigentlich gibt es in dieser Serie nur eine Zicke namens Cheryl Blossom und die macht ihrer Arbeit als Zicke alle Ehre. Auch wenn man in den meisten Serien Zicken nicht mag, so schließt man diese hier ins Herz. Gespielt wird sie von Madelaine Petsch und diese macht es einem wirklich schwer, sie nicht zu mögen. Ich entschied mich letzten Endes dafür, sie zu mögen, weil man merkt, dass Cheryl eigentlich ein gutes Herz hat und nur sehr oft mit dem falschen Bein aufsteht.


So auffällig und sympathisch K.J. Apa in der Rolle des Archies auch ist, seine Kariere ist es nicht. Hundefans die Bailey – Ein Freund fürs Leben geschaut haben, konnten ihn dort in der Rolle des jungen Ethan Montgomery sehen. Ansonsten ist er ziemlich unbekannt, was sich jetzt aber bestimmt ändern wird. Jughead dagegen dürfte jeder kennen. Hände hoch, wer kennt Hotel Zack & Cody? Jughead wird jedenfalls von Cole Sprouse gespielt. Bei Hotel Zack & Cody war er der Cody. Jetzt mal Hand aus Herz von denen die Riverdale bereits gesehen habe, wer hat ihn erkannt? Traurigerweise ich nicht, dabei habe ich Hotel Zack & Cody damals geliebt. Die Schauspieler der Eltern haben eine sehr lange Filmografie. Mädchen Amick alias ‪Alice Cooper könntet Ihr zum Beispiel in ER, Californication, Gossip Girl, Witches of the East End oder American Horror Story gesehen haben.


Gleich vorne Weg, den Platz von Vampire Diaries wird Riverdale nicht übernehmen können. Das heißt aber nicht, dass diese Serie weniger gut ist. Ganz im Gegenteil, auch bei dieser Serie kannte ich mal wieder nur den Knopf für die nächste Folge. Warum muss ich in letzter Zeit so viel spannende Serien gucken? Mein Schlaf findet das nicht ganz so schön aber wozu hat man schon das Wochenende? Die Beschreibung von Netfix beschränkt sich auf Sex, Liebe, Schule und Familie, damit lässt sich die Serie schon ziemlich gut beschreiben. Dann noch das Geheimnis, was die Hauptakteure zu lüften versuchen. Schon hat man ohne etwas zu Spoilern den groben Inhalt der Serien. Klingt nach einer normalen Teenager Serie? Das ist Riverdale auch irgendwie aber irgendwie auch nicht. Das Grundprinzip der Serie ist eben nichts Neues, ein paar Teenager wollen ein Geheimnis lüften und geraten dabei in etwas sehr Großes hinein. Was die Serie aber besonders macht, ist der Ort mit seiner Atmosphäre, die Charaktere und die Geschichte. Auch wenn es zunächst wie eine 0815 Serie wirkt, die nicht Besonderes zu bieten hat, beweits Riverdale schnell das Gegenteil. Allein der Charme von Pops verleiht dieser Serie so viel, typisch amerikanisch aber so etwas sehen wir doch gern. Denkt man mal etwas genauer über die Serie nach, dann wird einem auch gezeigt, wie viel Geld und Macht ausmachen können. Bis auf ein paar Dinge, wie Archis Verhalten an manchen Stellen, ist die Serie rundum gelungen. Sehr angenehm ist auch, dass manches wie in einem Märchen erzählt wird, man hat des Öfteren eine Erzählerstimme und diese finde ich sehr angenehm. Das ist der Synchronsprecher Dirk Patrick der die Stimme von Jughead spricht. Genauso schön wie bei Vamprie Diaries ist die Wahl der Musik. Mit viel Charme, Witz und Drama, auch innerhalb der Familien zieht die Serie einen schnell in ihren Bann, dass könnt Ihr mir glauben.


Anfangs hätte ich nicht geglaubt, dass diese Serie etwas für Vampire Diaries Fans sein könnte. Auch wenn vieles ähnlich klingt, so war TVD doch etwas besonders aber ich muss dem Sender CW zustimmen. Riverdale dürfte besonders den Fans von TVD gefallen. Der Ort Riverdale, der magisch das Böse anzuziehen scheint, klingelt da etwas? Heiße Jungs, mit ganz viel Liebesdrama, Geheimnisse die entstehen und gelüftet werden. Riverdale hat eine gute erste Staffel hingelegt und ich freue mich nun die Zweite gucken zu können. Immerhin läuft sie seit Mitte Januar und spannend aufgehört hat die Staffel natürlich auch noch.
Wer auf solche Teenager Serie, mit viel High School Drama, Liebe, Sex und Familienkriesen steht, für den dürfte Riverdale genau das richtige sein. Von mir bekommt die Serie 4 von 5 Ankern.

 

 

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1 Kommentar

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