Selection – Die Elite | Rezension

Nur noch sechs Mädchen aber immer noch nur eine einzige Krone. Die romantischste Dreiecksbeziehung, seit es Prinzen gibt(!) geht in die zweite Runde. Im zweiten Band des Weltbestellers Selection sind nur noch sechs Mädchen im Palast die um die Gunst des Prinzen Bullen. Kann das so sagen?

Das ganz große Glück?

Von den 35 Mädchen, die um die Gunst von Prinz Maxon und die Krone von Illeá kämpfen, sind mittlerweile nur noch 6 übrig. America ist eine von ihnen, und sie ist hin- und hergerissen: Gehört ihr Herz nicht immer noch ihrer großen Liebe Aspen? Aber warum hat sich dann der charmante, gefühlvolle Prinz hineingeschlichen? America muss die schwerste Entscheidung ihres Lebens treffen. Doch dann kommt es zu einem schrecklichen Vorfall, der alles ändert.
Auch im zweiten Band der ›Selection‹-Trilogie geht es um die ganz großen Gefühle! Kiera Cass versteht es meisterhaft, das im ersten Band vorgestellte Liebesdreieck noch ein bisschen verzwickter zu machen und die Leserinnen gemeinsam mit America hin- und her schwanken zu lassen: Maxon oder Aspen? Aspen oder Maxon?

Quelle: S. Fischer Verlage

 

Titel: Selection – Die Elite
Original Titel: The Elite
Autor/in: Kiera Cass
Übersetzer/in: Susann Friedrich
Seitenanzahl: 384
Preis: 9,99€
ISBN (13): 978-3733500955
Verlag: Fischer
Coverrechte liegen beim genannten Verlag

 

Was soll ich zum Cover noch sagen? Beim ersten Band hatte ich mich bereits ausgelassen und kann an dieser Stelle nur Fortsetzen. Als erstens, sieht das Mädchen auf dem Cover nicht wie das auf Cover des ersten Buches aus. Zweitens, selbst wenn es das ist wurde es so oder so aus einem ziemlich schlechten Winkel fotografiert und zeigt sich nicht von seiner besten Seite. Und drittens, es ist einfach immer noch überhaupt nicht mein Geschmack. Ich finde es schön das die Reihe einheitlich gestaltet wird aber sie wird einheitlich schrecklich gestaltet.

Von dem ersten Band konnte ich nur schwärmen und während des Lesens fühlte es sich auch an als würde man auf Wolke sieben schweben. Im zweiten Band gab es ein paar stellen die mir nicht ganz zugesagt haben. Mal davon abgesehen das mir persönlich der Gedanke nicht gefallen würde mit sechs weiteren Mädchen um die Liebe von einem Mann zu kämpfen, ist es als Geschichte doch irgendwie aufregend. An vielen Stellen merkte ich aber das ich mir einfach nur dachte: „America pack deine sieben Sachen und verschwinde. Kein Mann ist diesen aufriss wert, Prinz hin oder her.“ Im ersten Buch bekam halt nur die Hauptprotagonistin America die Aufmerksamkeit, aus deren Sicht man das Buch liest. Jetzt im zweiten gab es noch eine kleine andere nette junge Dame (denkt euch jeglichen Begriff) die mit in den Mittelpunkt gerückt ist. Ich möchte das an dieser Stelle aber nicht vertiefen, weil es ohne weiter zu Spoilern unmöglich ist. Das wird bei der gesamten Reihen-Rezension vertieft werden. Außerdem fand ich es schade das America in diesem Teil oft stärke gezeigt hat und dann einen Rückzieher gemacht hat. Genau diese Stärke ist eine Eigenschaft die sie in dieser Welt von Kiera Cass so ausmacht und glänzen lässt. Das fand ich sehr enttäuschend. Dennoch konnte ich das Buch einfach nicht weglegen, weil es trotz der kleinen störenden Faktoren extrem spannend war. Wer gedacht hat das in Buch eins schon ziemlich viel los war wird über den zweiten Band staunen, in diesem gibt es gefühlt keine Ruhige Minute.

Trotzt dieser zwei Störenfriede konnte mich die Liebesgeschichte von America, Maxon und Aspen nicht in ruhe lassen und mich dennoch wieder überzeugen. Denn es gab trotzdem viele Momente in denen ich dahingeschmolzen bin und einfach nicht aufhören konnte zu lesen. Dieses Buch bekommt aber besonders wegen Americas Schwäche weniger Punkte. Den anderen Punkt lasse ich etwas außer acht, weil ich bei solchen Sachen sehr stur und eigenwillig sein kann aber die Schwäche verzeihe ich nicht. Deshalb gibt es nur 4 von 5 Ankern.

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