Stranger Things Staffel 1 | Rezension

Auch ich habe mich dem Hype hingegeben und „Stranger Things“ geschaut, was nur eine Frage der Zeit war. Anhand der Beschreibung hat sie nämlich genau in mein Schema für eine perfekte Serie mit Suchtfaktor gepasst. Ein bisschen Angst hatte ich dennoch, da sie so sehr gehypt wurde und ich nicht wusste, ob sie meinen hohen Erwartungen erfüllt.

Nach dem Verschwinden eines Jungen treten in einer Kleinstadt geheime Regierungsexperimente, übernatürliche Kräfte und ein merkwürdiges kleines Mädchen zutage.

Quelle: Netflix

Die Hauptprotagonisten sind drei (4) kleine Jungs und ein seltsame, meiste Zeit stummes Mädchen. Sie sind alle um die 12 Jahre, in dieser Serie hat man sehr junge Hauptdarsteller. Was aber nichts Schlechtes ist, im Gegenteil. Die Schauspieler haben, trotzdem sie sehr jung sind (in echt zwischen 13 und 16 Jahre alt), gute Arbeit geleistet. Jeder einzelne Charakter konnte für voll genommen werden, selbst Dustin (Gaten Matarazzo) welcher mein persönlicher Liebling war. Von dem Vierten der Bande bekommt man zunächst nicht viel zusehen. Dafür aber eine verzweifelte Mutter, die auf der Suche nach ihrem kleinen Sohn alles aufs Spiel setzt.

Millie Bobby Brown welche das kleine seltsame Mädchen spielt, werdet Ihr bald kennen. Sie wird in „Godzilla 2: King of Monsters“ mitspielen und seit 2003 spielt Sie schon bei „Navy CIS“ mit. Wozu ich euch aber nicht viel sagen kann, weil das so gar nicht mein Typ von Serie ist.

Finn Wolfhard der den Mike und damit eigentlich schon der Wichtigsten von den Jungs ist, hatte schon eine Hauptrolle bei der Neuauflage von „Es“. Ein weiterer Grund den Film endlich zusehen (Kommentar 06.11.2018: bereits gesehen, Meinung folgt im kommenden Movie Tracker).

Winona Ryder, bekannt in „Stranger Things“ als die verzweifelte Mutter Joyce, stand schon neben Johnny Depp auf der großen Leinwand. In „Edward mit den Scherenhänden“ spielte sie die Rolle der Kim. Auch in „Alien – Die Wiedergeburt“ spielte sie eine wichtige Rolle und ihre Filmografie ist sogar noch deutlich länger.

Der Chief war mir anfangs unsympathisch aber im Verlauf der Serie wurde er zu einem meiner Lieblingscharaktere. David Harbour spielt die Rolle dieses vielseitigen Mannes und wird 2019 in die Rolle des „Hellboy“ schlüpfen. In „The Equalizer“ spielte er schon neben Denzel Washingto und in „Ruhet in Frieden“ (ein grandioser Film) neben Liam Neeson. Unzählige kleinere Rollen hatte er auch schon. Unbekannt ist dieser Schauspieler also nicht.

Der Rest ist weitestgehend unbekannt oder hatte nur kleinere Nebenrollen.

Jetzt kommen wir zum interessanten Teil, wie fand ich diese Serie. Umwickelt mit ihrem Charm hatte mich die Serie schnell. Okay ich gebe zu, Monster Stories ziehen mich schnell in ihren Bann, weil ich sowas total cool finde. Ja ich steh auf sowas und die Serie hat auch genau meinen Geschmack getroffen. Spielen tut sie in den 80iger, zu dieser Zeit habe ich zwar nicht gelebt aber so stelle ich mir die Zeit damals vor. Sowas ist schwer zu beurteilen, wenn man nicht selbst zu dieser Zeit gelebt hat und die Serie wurde hinsichtlich der Zeit, in der sie spielt auch ganz schön zerfleischt. Ich fand sie authentisch und sehr detailreich. Eines schönen abends passiert dann etwas was, das das Leben vieler Bewohner der Kleinstadt auf den Kopf stellt und die Suche nach Wahrheit und Lüge beginnen lässt. Die Suche nach den Antworten ist natürlich nicht easy und bringt so manch einen Streit mit sich. Vor allem als das kleine seltsame Mädchen auftaucht, steht die Welt der Jungs ganz schön auf dem Kopf. Viel reden tut sie nämlich nicht aber sie scheint einiges zu wissen, was die drei auch unbedingt erfahren möchten. Sogar eine kleine Lovestory oder eigentlich zwei bekommen wir aber keine scheint gut genug zu sein, dass man am Ende belohnt wird. Im Gegenteil, man bekommt das zu Gesicht, was man am wenigsten sehen möchte. Was wir aber bekommen, ist ein Monster, was nicht unbedingt sehr angsteinflößend ist aber sehr gefräßig. Das Monster erinnert mich an das Spiel „The Evil Within“, welches ich nicht mochte und vielleicht hat mir das Monster deshalb keine Angst eingejagt. Die Atmosphäre und Welt drumherum waren aber äußerst gut dargestellt. Ich verrate euch nicht, wie es heißt, das könnt Ihr schön während der Serie selbstherausfinden. Ein bisschen hat mich die Serien aber an den Film „Super 8“ erinnert. Die Atmosphäre dort gleicht dieser ein wenig aber das Monster so gar nicht.

Das ein Hype um die Serie gemacht wurde, kann ich schon nachvollziehen. Sie zieht einen in ihren Bann und man kann nicht anders, als weiter zu schauen. Was auch an vielen der sympathischen Charakteren wie Jonathan, dem verdammt coolen Lehrer und netten Ladenbesitzer am Anfang liegen kann. Auch das eintauchen in die Welt der 80iger, hat ziemlich viel Spaß gemacht und die Parallelwelt war sehr aussagekräftig und eigentlich gruseliger als das in ihr Lebende Monster. Das es das einzige ist, glaube ich aber nicht und während des Schauens der Serie, haben wir uns viele Theorien überlegt. In ruhe lässt einen die Serie definitiv nicht, man möchte am liebsten selbst bei den Ermittlungen mitmachen. Trotzdem ist sie noch ausbaufähig, vor allem hinsichtlich der Lovestorys. Ich bin eben ein kleiner Lovestory Junkie und wenn man dort vibes bekommt, sollten diese auch verfolgt werden. Ansätze gab es schließlich einige. Dafür haben ein paar andere Charaktere aber gezeigt, wie man sich zum besseren verändern kann und werden die zweite Staffel hoffentlich noch besser machen.

Stranger Things“ bekommt von mir 4 von 5 Ankern. Der Trailer zur zweiten Staffel sieht bereits sehr vielversprechend aus (Kommentar 06.11.2018: die Rezension zur zweiten ist schon geschrieben), vielleicht knackt diese Staffel dann die 5 Anker. Bis dahin, wünsche ich euch einen schönen Tag.

 

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