The Rain Staffel 1 | Rezension

Nach langer Zeit haben mein Freund und ich mal wieder zusammen eine Serie gesehen. Der Trailer von „The Rain“ war mir eines schönen Tages ins Auge gefallen und auch mein Freund fand diesen recht ansprechend. Wie genau ich die erste Staffel dieser neuen Serie von Netflix finde erfahrt Ihr in diesem Beitrag.

Kurz vor der Abschlussprüfung mit ihren Freunden wird Simone in einem Überfallkommando von ihrem Vater mit ins Auto gezerrt. Gemeinsam mit ihrem kleinen Bruder und ihrer Mutter fährt der Vater panisch über die Autobahn und scheint vor etwas zu fliehen. Es wird immer dramatischer und dann kommen sie an einem Bunker von Apollo an und die Reise beginnt.

The Rain“ ist die erste Original Serie von Netflix die in Dänemark produziert ist und am 04.05.2018 veröffentlicht wurde. In dieser Serie gab es zwei Charaktere die ich nicht wirklich mochte, das war zum einen Lea. Mit diesem Charakter konnte ich einfach nichts Anfang aber das heißt nicht das die schauspielerische Leistung schlecht war. Diese war von allen ziemlich gut. Manche wirkten wie junge Teenager die einfach nur das ganze Überleben wollen und anderen hat man angemerkt, dass sie in die Rolle der Erwachsenen/Anführer geschlüpft sind. Jetzt hätte ich doch fast den anderen Charakter vergessen. Beatrice war auch nicht wirklich mein Fall. Habt Ihr die Serie schon gesehen? Wenn ja, mochtet Ihr irgendwelche Charaktere nicht?

Genauso wenig wie ich mich auf dem französischen Schauspielermarkt auskenne, tue ich es auch auf dem dänischen nicht. Außer des Schauspielers Mikkel Følsgaard, der die Rolle des Martins spielt, scheint sowieso niemand bekannt zu sein. Er hat als einziger eine etwas längere Filmografie, die anderen haben fast oder überhaupt keine.

Wir hatten die Serie innerhalb von drei Tagen durch, okay sie hat auch nur insgesamt acht Folgen aber mein Freund musste arbeiten. Ich würde sagen das es einiges über die Serie aussagt. Sie war einfach Süchtig machend. Das Setting der Serie war ziemlich simpel, die meiste Zeit über jedenfalls. Das verzaubert der Serie einen gewissen Charme und die Serie war auch mal etwas anderes. Keine Zombie Apokalypse oder mordende Irre. In dieser Serie sollte man auf Wolken achten und lieber nicht vom Regen getroffen werden. Da klingen andere Serien vielleicht etwas spannender und zum Beginn spielt sich die Serie auch nur in einem Bunker aber danach gewinnt sie dann ziemlich schnell an Fahrt. Man lernt jeden Charakter in einer Folge kenne und erfährt warum sie so handeln wie sie es tun. Das wurde schon in vielen Serien gemacht aber ich finde es immer wieder gut. Wenn ich ein Charakter nicht wirklich gut kenne, kann ich nicht mit ihm fühlen und dann geht immer ziemlich viel an Emotionen flöten. Sei es Spannung, liebe oder Trauer.

Diese Serie hat aber alles richtig gemacht und ich freue mich auf die Fortsetzung. Die sich hoffentlich nicht so viel Zeit lässt. Alles in allem eine wirklich gute Serie, die sich sehen lassen kann. Die Dänen bekommen von mir ein go und können liebend gern weitere Serie produzieren. „The Rain“ bekommt von mir 4,5 Anker von fünf.

 

 

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