Vertrauen und Verrat | Rezension

Hello and welcome back zu einem neuen Beitrag. Heute habe ich die Rezension zu „Vertrauen und Verrat“ von Erin Beaty für dich. Das ist eines von den Büchern, auf das ich durch die Carlsen Challenge aufmerksam geworden bin. Ich war nämlich auf Carlsenbücherfang und hatte dieses dabei entdeckt. Wie es mir gefallen hat, erfährst du jetzt.

Vertrauen und Verrat ist der Auftakt einer Trilogie. Der zweite Band „Liebe und Lügen“ ist auch schon erschien, auf den Dritten müssen wir uns aber noch gedulden.


Mit einem Mann verheiratet zu werden, den sie noch nie getroffen hat: für Sage der absolute Albtraum, doch Tradition im Reich Demora. Um dem zu entgehen, beginnt Sage eine Lehre bei einer Kupplerin und begleitet zehn junge Damen aus adeligen Familien zum großen Verkupplungsball. Ihre Aufgabe ist es, die Bräute – und die Soldaten, die auf der Reise für ihre Sicherheit sorgen – zu bespitzeln. Denn im Reich braut sich ein Krieg zusammen. Schon bald findet Sage sich zwischen den Fronten wieder. Und sie, die nie heiraten wollte, stolpert geradewegs auf eine große Liebe zu. Doch wem kann sie wirklich trauen?
Dies ist der erste Band der Fantasy-Serie »Kampf um Demora«.

Quelle: Carlsen

 

Titel: Vertrauen und Verrat (Kampf um Demora 1)
Original Titel: The Traitor’s Kiss
Autor/in: Erin Beaty
Übersetzer/in: Birgit Schmitz
Seitenanzahl: 491
Preis: 19,99€
ISBN (13): 978-3-551-58383-3

Verlag: Carlsen
Coverrechte liegen beim genannten Verlag

 


Das Cover trifft nicht ganz meinen Geschmack. Es ist nicht hässlich aber in meinen Augen geht es etwas zwischen den vielen anderen Büchern unter. Es hat nichts was ins Auge sticht. Wäre ich nicht explizit auf der Suche nach Büchern aus dem CarlsenVerlag gewesen, wäre mir dieses Büchlein vermutlich nie aufgefallen.


Angefangen habe ich mit dem Buch am 10.03.2019 und beendet am 04.05.2019. Es lag aber auch eine ganze Weile angefangen auf meinem Nachttisch. Hat dort ganz brav darauf gewartet, weitergelesen zu werden. Für die 496 Seiten habe ich insgesamt ‪7h 51‬ Minuten gebraucht, also fast einen ganzen Arbeitstag.


Jetzt kommen wir zum Inhalt. Das Buch hatte ich im März angefangen aber es konnte mich dann nicht ganz catchen. Weshalb es dann für „Vertrauen und Verrat“ erstmal auf den Nachttisch ging. Nachdem ich dann „Ophelia Scale: Die Welt wird brennen“ beendet hatte, kam natürlich die Frage, was ist jetzt an der Reihe? Nach so einem hervorragenden Buch „Ophelia Scale“ hatte es dieses Schätzchen hier natürlich nicht leicht und es konnte mich auch dann nicht richtig catchen. Unsere Hauptprotagonisten Sage ist ein stürmischer Freigeist und möchte sich nicht verkuppeln lassen. Zwar versucht sie es ihrem Onkel und der Tante zu liebe aber man merkt schnell, dass das wohl nichts wird. Sage ist eine liebenswerte Hauptprotagonistin und hat mich auch sehr fasziniert, obwohl mir ihr Name überhaupt nicht gefällt. Das Buch ist aber nicht nur aus der Sicht von Sage geschrieben, wir lernen einen Hauptmann kennen, der alles für die Armee tun würde und man liest viel über seine geliebte Armee. Das war mir persönlich to much, auch wenn ich uniformierte Männer hübsch finde, war es für mich zu Beginn ein bisschen zu viel Geplänkel über die Königsarmee. Im weiteren Verlauf hat das aber dem Buch gutgetan, weil man wichtige Informationen bekommen hat. Zum Beginn hätte es halt etwas runtergeschraubt werden können. Nachdem Sage dann ihr Gespräch bei der Kupplerin Darnessa verpatzt hat bekommt sie ein anderes Angebot von der Hohen Kupplerin. Bei ihr in die Lehre zu gehen. Da Sage sowieso verzweifelt nach einem Job gesucht hat, um bloß nicht Heiraten zu müssen, kommt ihr dieses Angebot sehr gelegen. Sage macht sich mit Darnessa auf die Reise und ab diesem Zeitpunkt fing ich langsam an in Demora anzukommen. Beaty hat die Welt wirklich schön beschrieben und besonders die Stopps der jungen Damen interessant dargestellt. Das historische an dem Buch trat deutlich hervor und glänzte mit all seinen Facetten. Eine Liebesgeschichte die auf dem Klappentext angedeutet wird, gibt es natürlich auch. Das ganze zwischen Sage und dem Hauptmann oder auch zwischen Quinn und seinen Leuten war immer wieder sehr verwirrend. Die Gespräche zwischen den einzelnen Protagnisten musste ich manchmal mehrmals lesen, weil jeder gefühlt 1.000 Namen hatte. Ok, das ist etwas übertrieben aber in einem Satz hieß er so, dann wurde er aber anders angesprochen und in seinen Gedanken hatte er dann einen ganz anderen Namen. Vielleicht hat oder macht die Armee das so aber ich fand es irgendwann nur noch lästig. Die Liebesgeschichte war aber prickelnd und schön. Auch irgendwie erfrischend, weil es keine typische Liebesgeschichte gewesen ist. Die Spannung hat Beaty dem Buch leider selber genommen. Denn man hat das Buch nicht nur aus Quinns und Sages Sicht gelesen, wir haben auch aus der Perspektive vom Bösewicht gelesen. Wodurch man natürlich immer wusste, was dieser vor hat und was sein nächster Schachtzug ist. Dadurch war die Spannungskurve leider nicht wirklich vorhanden. Es hat einem animiert immer wieder weiterzulesen aber richtig gecatcht hat es mich nicht.


Das Buch hatte zwar alles aber auch Einiges, was mir nicht gefallen hat. Deshalb bekommt „Vertrauen und Verrat“ 3 Anker, es sind viele Verbesserungswürdige Stellen vorhanden und das Ende hätte auch etwas besser gewählt sein können. Es ist ja schließlich eine Trilogie aber ehrlich gesagt keine Ahnung wie Beaty da jetzt weitermachen möchte.

Bei diesem Buch ist mir die Entscheidung sehr schwer gefallen aber ich habe mich jetzt für Cascada.

 

Weitere Rezensionen findest du bei:

Booknerds by Kerstin, Frau Trallafitti, Miss Foxy reads

 

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